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Werbung mit Flyern – Flyer erstellen Schritt für Schritt erklärt

26. April 2010

Obwohl die Erstellung von Flyern und Prospekten sehr zeitraubend sein kann, lohnt es sich. Sie haben die Chance, Ihre Firma/Ihren Verein vorzustellen. Und das nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern.
Zudem können Flyer und Prospekte überall gelesen werden und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen lassen sich in einem Flyer oder Prospekt sehr gut darstellen.

1. Budget
Bevor Sie richtig loslegen, sollten Sie Ihr Budget festlegen. Je nachdem ob Sie selbst anfangen zu gestalten oder einen Experten dafür beauftragen müssen Sie mehr oder weniger veranschlagen.

2. Designer beauftragen oder selber machen?
Wenn Sie sich überlegen, die Gestaltung Ihres Flyer selbst in die Hand zu nehmen, rechnen Sie zuerst einmal nach, ob sich das auch lohnt. Rechnen Sie sich aus, wie lange Sie brauchen werden, um die Software und sämtliche Gestaltungsfeinheiten zu erlernen und auch wie lange Sie brauchen werden um den Flyer komplett Umzusetzen bis Sie eine druckfertige Datei haben. Multiplizieren Sie diese Zahl mit Ihrem Stundenlohn und schlagen Sie dann nochmal das Doppelte drauf – als Schmerzensgeld für den Ärger den Sie haben werden, wenn Sie den Flyer selbst erstellen und nichts so funktioniert wie Sie sich das vorgestellt haben.
Dann überlegen Sie sich, ob es Ihnen diese Summe wert ist oder ob Sie nicht doch lieber einen Experten damit beauftragen wollen.
Ihren Grafiker bzw. Ihre Agentur sollten Sie mit ausreichend Informationen versorgen. Je mehr Informationen Sie an Ihren Designer weitergeben, desto schneller und einfacher kann dieser arbeiten.

3. Zweck
Überlegen Sie, für welchen Zweck Sie den Flyer brauchen. Wollen Sie Imagewerbung betreiben, also Ihr Unternehmen kurz vorstellen? Wollen Sie Mitgliederwerbung für Ihren Verein betreiben? Wollen Sie Spenden für Ihre Organisation eintreiben?
Benötigen Sie knappe Informationen für Ihren Messestand oder einen umfangreichen Prospekt mit Preisen?

4. Art des Flyers/Prospekts
Je nach Umfang des Inhalts bzw der Informationen die Sie weitergeben wollen, müssen Sie sich für einen Flyer oder einen Prospekt entscheiden.
- Flyer: Ein Flyer hat mind. eine Seite und besteht aus einem Stück Papier, das gefaltet wird.
- Prospekt: Der Prospekt ist etwas umfangreicher und besteht aus mehreren, meist gehefteten Seiten.

5. Zielgruppe
Wer bekommt Ihren Flyer? Sprechen Sie mit dem Flyer eher Jugendliche an oder doch Erwachsene? Je nach dem wen Sie ansprechen wirkt sich das natürlich auf die Gestaltung des Flyers aus.

6. Auflage
Wieviele Ihrer Flyer wollen Sie unter die Leute bringen? Der Druck wird pro Flyer billiger, wenn Sie mehr davon drucken lassen. Aber benötigen Sie wirklich 10.000 Stück? Vielleicht reichen ja schon 5.000 oder 1.000 Stück? Kistenweise Flyer drucken zu lassen macht keinen Sinn, wenn Sie es nicht schaffen diese zeitnah zu  verteilen. Einen veralteten Flyer liest keiner gern. Es ist jederzeit möglich, Flyer nachdrucken zu lassen.

7. Distribution
Wo soll Ihr Flyer verteilt werden? Wo legen Sie ihn aus?
Je nachdem wo Sie Ihren Flyer auslegen, sollte er anders gestaltet sein, damit er hervorsticht und angeschaut wird.
Werden Sie Ihn per Post verschicken?
Wenn Sie Ihn hauptsächlich per Post verschicken wollen, sollten Sie überlegen, was Sie sonst noch alles beilegen wollen. Gestalten Sie Ihren Flyer nicht zu umfangreich oder auf zu dickem Papier, da der Brief mit Anschreiben sonst schwerer wird als 50g, was sich dann auf die Portokosten auswirkt.

8. Inhalt
Der Inhalt Ihres Flyers oder Prospekts orientiert sich vor allem am ZWeck des Flyers, sowie der Zielgruppe und der Distribution. Formulieren Sie kurz, präzise und klar. Überlegen Sie sich eine sinnvolle und klare Gliederung für Ihren gesamten Text. Die Zielgruppe sollte verstehen, worum es geht!
Der gesamte Text sollte so gegliedert sein, dass schon beim überfliegen klar wird, worum es eigentlich geht. Spicken Sie Ihren Text mit hervorgehobenen Schlüsselwörtern, die sofort ins Auge springen.

9. Bilder und Bildunterschriften
Sie denken sich vielleicht, Bildunterschriften seien unwichtig. Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Bildunterschriften werden meist vor dem eigentlichen Fließtext gelesen.
Beschreiben Sie nicht das Bild, sondern setzen Sie wichtige Leistungsdaten in die Bildunterschriften.
Wie Sie an kostengünstige Fotos herankommen, wenn Sie keine eigenen haben, erfahren Sie hier: >Kostengünstige Fotos für Ihre Werbemittel<

10. Auswahl eines Grafikers bzw. einer Agentur
Agenturen finden Sie über die Gelben Seiten. Freiberufliche Grafiker, die in der Regel um einiges günstiger arbeiten als Agenturen, sind schon etwas schwieriger zu finden. Hören Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um, fragen Sie, mit welchen Grafikern andere Geschäftsleute oder Vereinsvorstände schon gearbeitet haben. Fragen Sie bei verschiedenen Grafikern an und setzen sich evtl. mit Ihnen zusammen, um herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit generell möglich ist.

11. Auswahl einer Druckerei
Wenn Sie mit einem Grafiker zusammenarbeiten, hilft Ihnen dieser Sicherlich gerne bei der Auswahl einer Druckerei. Ansonsten können Sie natürlich selbst bei verschiedenen Druckereien anfragen und Angebote einholen.

12. Druck und druckfertige Datei
Wenn Sie Ihren Flyer unbedingt selbst erstellen wollen, sollten Sie zuerst bei der Druckerei die den Flyer dann druckt nachfragen, welches Dateiformat dort weiterverarbeitet werden kann. Erstellen Sie Ihren Flyer z.B. mit Microsoft Publisher und die Druckerei hat dieses Programm nicht, wird es unmöglich den Flyer zu drucken.
Die meisten Druckereien benötigen eine PDF-Datei mit Ihren Daten. Dabei sollten Schriften und Grafiken eingebettet sein – das kann beim Erstellen einer PDF-Datei eingestellt werden.
Bilder sollten ausserdem in CMYK umgewandelt werden. Die meisten Digitalkameras erstellen Fotos für die Bildschirmansicht, d.h. diese Fotos liegen nur in RGB vor. Wenn Sie diese nicht umwandeln können, geben Sie sie als Datei weiter an die Druckerei. Achten Sie auch bei den Fotos darauf, dass diese mind. 300 dpi Auflösung haben. Ansonsten werden Sie leicht verschwommen/unscharf oder pixelig gedruckt.
Ziehen Sie Fotos oder Grafiken, die Sie in Word, Publisher oder einem anderen Programm einfügen auf keinen Fall einfach größer! Die Fotos werden meist in der Höchstgröße eingefügt und werden verschwommen oder pixelig, wenn Sie sie einfach größer machen.

Bloggen leicht gemacht – So erstellen Sie Ihren eigenen Blog

23. März 2010

Fangen Sie auf keinen Fall an zu bloggen, weil es cool ist. Bloggen Sie nur, wenn Sie ein bestimmtes Ziel verfolgen. Einen eigenen Blog zu eröffnen empfiehlt sich nur dann, wenn Sie etwas mitzuteilen haben bzw. Ihr Wissen zu einem bestimmten Thema weitergeben möchten. Sie können Ihren Blog auch dazu verwenden, mit Ihren Kunden zu kommunizieren und Kundenbeziehungen zu intensivieren.
Eine Zielgruppe sollte vorhanden sein – also Leute, bei denen Sie sich vorstellen können, dass Sie das lesen würden, was Sie geschrieben haben (wie z.B. Ihre Kunden).

Um loslegen zu können müssen Sie natürlich erstmal wissen, worum es geht. Schauen Sie sich dazu eine zeitlang (über mehrere Monate) verschiedene Blogs an und scheuen Sie sich auch nicht, diese zu kommentieren. Erst dann haben Sie einen Überblick, worum es eigentlich geht und was schon vorhanden ist. Mit über 50 Millionen Blogs die schon im Internet vorhanden sind, wird es allerdings zunehmend schwieriger, einen Blog mit einem relevanten Thema zu erstellen.
Seien Sie sich auch im Klaren darüber, dass Sie regelmäßig neue Artikel erstellen müssen, um Ihre Leser nicht zu langweilen.

Um Blogs zu finden suchen Sie diese über Suchmaschinen und geben Sie als Suchbegriff z.B. “[thema] blog” ein (das Wort Thema ersetzen Sie natürlich mit dem für Sie relevanten Begriff). Wenn Sie die richtigen Blogs gefunden haben, schauen Sie sich die sog. “Blogrolls” an, wo andere für Sie eventuell interessante Blogs aufgelistet sind. Verfassen Sie Kommentare nur, wenn Sie etwas von Bedeutung hinzuzufügen haben.
Um all Ihre Blogs einfach lesen zu können, tragen Sie sich als Abonnenten ein oder abonnieren Sie die Artikel über ein Tool, mit dem Sie alle Blogartikel als Übersicht bekommen, wie z.B. GoogleReader.

Für das Einrichten Ihres Blogs gibt es tolle kostenlose Möglichkeiten, wie z.B. http://de.wordpress.com, www.blogger.com (Googles Blog-Tool), www.blogger.de. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Seiten, wo Sie Ihren Blog eröffnen können. Dies ist nur ein kleine Auswahl davon.
Sie können Ihren Blog natürlich auch über das Content Management System (CMS) Ihrer Webseite erstellen. Das setzt allerdings voraus, dass benötigte Plugins bereits installiert sind.
Die kostenlosen Blogs die oben genannt wurden, haben den entscheidenden Vorteil, dass Sie sich nicht um Dinge wie Suchmaschinenoptimierung kümmern müssen, da dies bereits alles für Sie angelegt ist. Zudem sind meist auch Statistiktools inbregriffen. Damit haben Sie dann einen schnellen Überblick darüber, welche Ihrer Artikel überhaupt gelesen werden.

Wenn Sie sich dann an das Schreiben von Artikeln für Ihren Blog machen, sollten Sie nicht zu sehr mit Fachbegriffen um sich werfen. Schreiben Sie in leicht lesbarer Sprache, je nachdem welches Publikum Sie ansprechen. Achten Sie darauf, die Titel Ihrer Artikel aussagekräftig zu gestalten, damit den Lesern sofort klar wird, worum es geht.
Bleiben Sie beim Bloggen authentisch und vermeiden Sie es, über alles zu berichten – bleiben Sie bei einem bestimmten Thema. Stellen Sie auch Links zu themenrelevanten Seiten zur Verfügung – Blogs leben von der Verlinkung.

Facebook-Nutzer sind keine Teenager

1. März 2010

Laut einer Studie, durchgeführt von der Firma Royal Pingdom sind 25% der Social Media-Nutzer zwischen 35 und 44 Jahre alt. Nur 24% der Nutzer sind unter 25. Der durchschnittliche Nutzer ist 37 Jahre alt.

Die Firma untersuchte auch die Altersstruktur von Facebook. Interessanterweise liegt das Durchschnittsalter von Facebook-Nutzern bei 38, das von LinkedIn-Nutzern bei 44 und das von MySpace-Nutzern bei 31. Der durchschnittliche Twitter-Nutzer ist um die 39 Jahre alt.

In einer anderen Studie, die die Firma schon 2009 durchführte, kam heraus, dass 84% der Social Media-Seiten (Facebook, Twitter, MySpace,…) mehr weibliche als männliche Nutzer haben. 64% der MySpace-Nutzer sind weiblich. Dagegen ist das Verhältnis männlich-weiblich bei Facebook (57% weiblich) und Twitter (59% weiblich) relativ ausgewogen.

Wenn Sie schon Werbung über social media betreiben oder dies in naher Zukunft vorhaben, sollten Sie an diese Statistiken denken. Überlegen Sie sich, ob Sie hier wirklich Ihre Zielgruppe erreichen.

Tutorial: Wie Sie Ihren Marketing-Plan entwickeln

9. Februar 2010

Wenn Sie ein Unternehmen starten wollen, benötigen Sie einen Marketing-Plan, damit Sie wissen, welche Zielgruppen Sie bedienen, wie Ihre Marketing-Kampagnen planen, wie Sie Ihr Budget aufstellen und überprüfen müssen.

Bevor Sie anfangen, Ihren Marketing-Plan zu entwickeln, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welches Produkt bzw. welchen Service verkaufen Sie?
  • Welche Zielgruppe wird Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung kaufen?
  • In welchem Umfang wird Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung im oben genannten Markt benötigt?
  • Welche Informationen über Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung wollen Sie Ihrer Zielgruppe vermitteln?
  • Welches ist der beste Weg um mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten (z.B. Fernsehen, Radio, Zeitung, Social Media)? – Bei der Beantwortung dieser Frage sollten Sie Ihr Budget im Auge behalten!

So sollte Ihr Marketing-Plan aufgebaut sein:

1.    Kurzdarstellung

(diese Informationen können Sie entweder Ihrem Business-Plan entnehmen oder neu verfassen)
>> Die Fragen wer, was, wann, wo und wie sollten hier im Hinblick auf die Marketingziele und –strategien beantwortet werden.
>> Dieser Teil lässt sich am einfachsten zum Schluss beantworten, wenn die Marketinganalysen abgeschlossen sind.

  • Beschreibung des Unternehmens
  • Unternehmensleitbild
  • Produkte/Dienstleistung
  • Finanzielle Realisierbarkeit


2.    Analyse der Branche

>> Hier sollten Sie auf die Branche, Wettbewerber, Lieferanten, Regelungsumfeld, Kunden, sowie die Rolle des Unternehmens innerhalb der Branche eingehen.


3.    Produkte und entsprechende Zielgruppen

>> Beschreiben Sie hier jedes Produkt/jede Dienstleistung

  • Demografie der Zielgruppe: Einkommen, Interessen, Aktivitäten, Lebensweise, andere geografische Beschreibungen, psychologische Denkweisen, politische Zugehörigkeiten, Familiensituation, Alter, Geschmack
  • Markttrends und soziale Trends, durch die Ihre Kunden beeinflusst werden
  • Bedarf und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe und entsprechende Leistungen aus den Produkten


4.    Marketing-Strategie

  • gesamte Marketing-Ziele
  • Leitbild
  • Produkt-Positionierung im Vergleich zu Wettbewerbern und in den Augen der Zielkunden
  • Allgemeine Strategien, die Sie nutzen werden, um Ziele zu erreichen und das Leitbild zu erfüllen
  • Marketing-Mix des Produkts, einschließlich spezifischer Marketing-Programme. 4 P’s:
    •    Produkte (alle damit verbundenen Veränderungen, Verbesserungen und Fragen)
    •    Preisstrategie für jedes Produkt
    11 verschiedene Preisstrategien: http://www.websitemarketingplan.com/techniques/pricing2.htm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Preispolitik
    http://www.best-practice-business.de/blog/?p=9983
    •    Vertriebskanäle (die verschiedenen Distributionswege, auf denen das Produkt zu den Kunden und Konsumenten gelangt)
    •    Werbung: Public Relations, Internet-Marketing und -Werbung, Offline-Werbung, virales Marketing und andere Marketingprogramme


5.    Messungen

>> Bauen Sie Erfolgskriterien in jede Marketing-Aktivität, einschließlich der Zwischenmaßnahmen und wie Sie sie verwenden werden, um die Fortschritte zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen.


6.    Prognosen und Finanzanalysen

  • Grösse der Zielgruppe(n)
  • Grösse der Marktanteile
  • Wachstumsprognosen (monatlich)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (mit Verkaufs- und Euro-Prognosen, Kosten für Waren, Projektionen für fixe Gemeinkosten und variable Kosten, sonstige Ausgaben, Gewinnspannen)
  • Breakeven-Analyse (Einheiten und Euro-Beträge die benötigt werden um einen Gewinn für jede Marketingkampagne oder jedes geänderte Produkt zu machen)
  • „Was-wäre-wenn“-Szenarien (Sensitivitätsanalysen) die zeigen, was passiert, wenn die Prognosen und Gewinnspannen niedriger oder höher als erwartet ausfallen

Zielgruppe Ausserirdische – Wieviel Sinn macht Werbung im Weltall?

3. November 2009

Wenn Sie Werbung für eine bestimmte Zielgruppe machen, erwarten Sie doch bestimmt, dass diese Zielgruppe Ihre Dienstleistungen in Anspruch nimmt bzw Ihre Produkte kauft.
Nicht so die Touristikgemeinschaft Heilbronner Land, die nun auf einer Rakete wirbt – für einen Spottpreis von 4000,-€.
Ob das Sinn macht, ist fraglich. Ausserirdische werden das Heilbronner Land höchstwahrscheinlich nicht besuchen. Trotzdem ist der Touristikgemeinschaft durch diese Werbeaktion Aufmerksamkeit sicher.

Artikel aus der Südwest Presse Ulm, vom 27.10.2009

Artikel aus der Südwest Presse Ulm, vom 27.10.2009

Anzeigen schalten

6. Oktober 2009

Sind Sie sich sicher, dass es unbedingt eine Anzeige sein muss? Vielleicht finden Sie eine kostengünstigere Alternative Ihre Zielgruppe auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen?
In Tageszeitungen finden sich meist nicht viele Anzeigen (d.h. wenig Konkurrenz für Sie), da Anzeigen hier sehr teuer sind. Inserieren in Anzeigenblättern ist dagegen etwas günstiger, jedoch haben Sie hier weitaus mehr Werbe-Konkurrenz und damit fällt Ihr Anzeigenmotiv weniger auf. Zudem ist es fraglich, ob Sie mit einer Anzeige in einer Tageszeitung oder einem Anzeigenblatt ihre Zielgruppe erreichen. Nur wenn Sie sich ganz sicher sind, dass die Leserschaft genau Ihrer Zielgruppe entspricht, sollten Sie hier eine Anzeige schalten.
Eine günstigere Alternative zu Anzeigen in Tageszeitungen oder Anzeigenblättern sind Anzeigen in Gemeinde- und Amtsblättern. Die haben auch den Vorteil, dass sie gelesen werden, da hier wichtige Informationen für alle Bürger der Stadt verbreitet werden.
Wenn Sie Ihre Produkte/Dienstleistungen für eine ganz bestimmte Zielgruppe anbieten, empfehlen sich Anzeigen in einschlägigen Fachzeitschriften. Dabei sollten Sie Ihre Produkte/Dienstleistungen allerdings bundesweit anbieten, da Fachzeitschriften keine Regional-/Lokalausgaben haben.
Anzeigen in Publikumszeitschriften haben meist sehr hohe Auflagen. Damit sind die Preise für Anzeigen auch enorm hoch. Sie erreichen damit allerdings auch eine sehr hohe Anzahl von Lesern. Ob diese Leser jedoch gleichzeitig Ihre Zielgruppe sind, ist fraglich.

Andere Zeitschriften die jedoch durchaus für Ihre Anzeigenkampagne in Frage kommen, sind Stadtmagazine, sowie Schüler- und Studentenzeitungen. Da die Auflagen sehr klein sind, sind Anzeigen günstig. Wenn die Leser der Zeitschrift Ihrer Zielgruppe entsprechen, sollten Sie die Chance nutzen und hier Ihre Anzeigen schalten.

Anzeigenstrategie

Damit Sie Erfolg mit Ihrer Anzeige haben, sollten Sie sie mehrmals in einem zeitlich begrenzten Rahmen schalten – am besten sechsmal hintereinander. Nur mit Wiederholungen werden Ihre Kunden Sie bemerken.

Die Grösse Ihrer Anzeige ist nebensächlich. Schalten Sie statt einer grossen Anzeige lieber viele kleine, dann können Sie sie öfter wiederholen.

Lassen Sie Ihre Anzeige in schwarz-weiss gestalten, das spart Geld. Farbige Anzeigen sind natürlich irgendwie schöner, allerdings sind alle anderen Anzeigen auch in Farbe. Ihre Anzeige wird viel mehr herausstechen, wenn Sie sie in schwarz-weiss halten.


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