Mit ‘Pressearbeit’ getaggte Artikel

Veröffentlichung Ihrer Pressemitteilungen im Internet II – Kostenlose Online-Presseportale

19. Oktober 2010

In welche der angegebenen Presseportale Sie Ihre Pressemitteilungen einstellen bleibt Ihnen überlassen. Sie werden vermutlich keine Zeit haben, Ihre Pressemitteilungen immer in allen Diensten hochzuladen. Deshalb sollten Sie einige Presseportale, die Ihnen zusagen, heraussuchen. Falls Sie zusätzliche Dienste benötigen, sollten Sie das natürlich ebenfalls bei Ihrer Auswahl berücksichtigen.

Einige Portale bieten sogar zusätzliche Dienste (Suchmaschinenoptimierung Ihrer Meldung, Versand per E-Mail an Abonnenten, Übermittlung an RSS-Verzeichnisse, Veröffentlichung bei Twitter, …) kostenlos an. Ziehen Sie auch dies in Betracht.
Je mehr der Presseportale Ihre Mitteilung veröffentlichen, desto besser sind Sie in Zukunft verlinkt. Zudem werden Sie so immer besser über die Suchmaschinen gefunden.
Für die Benutzung einiger Portale ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Für andere müssen Sie nichts tun, außer Ihre Pressemitteilung dort einzustellen.

Hier können Sie kostenfrei Ihre Pressemitteilungen einstellen (sortiert nach eingestellten Meldungen – angefangen mit dem Presseportal, auf dem sich die meisten Meldungen finden):

Bei diesen kostenlosen Diensten ist unklar, wieviele Meldungen bereits eingestellt sind:

Diese kostenlosen Portale werden im Ausland betrieben (was aber nicht heißt, dass Sie deswegen besser oder schlechter, als die anderen Portale sind):

Tägliche Neuigkeiten frisch auf den Tisch – Pressespiegel in Unternehmen und Verbänden

23. September 2010
Pressespiegel

Image by Christoph Liebentritt via Flickr

Gibt es in Ihrem Unternehmen oder Ihrem Verband einen täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Pressespiegel, also eine Art Zusammenstellung aktueller Presseberichte?

Um einen Pressespiegel zu erstellen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie können eine Agentur (z.B. eine PR- oder Medienbeobachtungsagentur) damit beauftragen, täglich Zeitungen zu durchsuchen, in denen Ihr Verband bzw. Ihr Unternehmen namentlich genannt wird. In Ihrem Unternehmen können Sie dies auch der internen Presseabteilung überlassen oder Sie machen sich selbst auf die Suche nach Artikeln. Die Artikel werden normalerweise gesammelt und entweder im Intranet der Firma bereitgestellt, per E-mail versandt oder kopiert.

Das Ausschneiden und Einscannen der Artikel kann mittlerweile komplett wegfallen, wenn Sie eine Online-Ausgabe Ihrer Zeitung haben. So können Sie die Artikel direkt als PDF- oder JPG-Dateien abspeichern und weiterverteilen oder ausdrucken. Verschiedene Medienbeobachtungsagenturen bieten Ihren Kunden auch spezielle Software an, mit der Sie selbst nach Presseberichten suchen können.

Bei Pressespiegeln wird unterschieden zwischen dem Papierpressespiegel – dabei liegen alle Artikel ausschließlich auf Papier vor, und dem elektronischen Pressespiegel, der aus einem E-Mail-Verteiler oder dem Bereitstellen der Artikel im Intranet besteht.

Wenn Sie Ihren Pressespiegel durch eine Agentur anfertigen lassen, müssen Sie weiter nichts beachten. Fertigen Sie Ihren Pressespiegel jedoch selbst an, müssen Sie unbedingt an § 49 UrhG denken.

Wie die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) auf ihrer Webseite mitteilt, sind „Pressespiegel im Sinne des § 49 UrhG vergütungspflichtig“. Der Anspruch wird in diesem Fall durch die VG Wort geltend gemacht. Das heißt für Sie, dass Sie für jeden Ihrer Artikel in Ihrem Pressespiegel Abgaben an die VG Wort zahlen müssen.

Dabei wird jedoch zwischen elektronischen Pressespiegeln und Papierpressespiegeln unterschieden:

  • Bei der Anfertigung elektronischer Pressespiegel (also bei Verbreitung der Artikel über Intranet oder E-Mail) müssen Sie sämtliche Artikel der Presse-Monitor GmbH (PMG) melden auch dort bezahlen. Wenn Sie nach den Tarifen fragen, werden Sie überrascht sein, wieviel Geld Ihr Pressespiegel kostet. Sie zahlen hier pro Artikel umd die 2,50 Euro, wobei Sie jeden Artikel an bis zu 30 Personen weiterleiten dürfen. Die PMG bietet hier verschiedene Tarife an.
  • Papierpressespiegel dagegen werden direkt mit der VG Wort abgerechnet. Dazu müssen Sie ein formloses Anschreiben mit Erscheinungsbeginn, Anzahl der Ausgaben pro Jahr und Auflagenhöhe Ihres Pressespiegels, sowie ein Belegexemplar an die VG Wort senden. Die Belege werden dann ausgewertet und die Abgabe berechnet. Bilder werden ebenfalls durch die VG Wort abgerechnet – das geschieht im Auftrag der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (VG Bild-Kunst).

Wenn Sie sich die Abgaben an die VG Wort nicht leisten können oder wollen, können Sie dies umgehen, indem Sie einen Pressespiegel erstellen, der nicht abgabepflichtig ist. Laut VG Wort liegen Papierpressespiegel erst dann vor, wenn Presseartikel „in einer Auflage von mehr als sieben Stück kopiert oder nachgedruckt werden“. Das heißt für Sie, dass Ihr Pressespiegel nicht abgabepflichtig ist, wenn Sie Ihn für nicht mehr als sieben Personen kopieren. Sie können im Unternehmen natürlich auch ein schwarzes Brett installieren, an das Sie dann den aktuellen Pressespiegel pinnen. So kann jeder die wichtigsten Meldungen des Tages selbst durchlesen – und gleichzeitig sparen Sie auch noch Papier.

PR/Öffentlichkeitsarbeit: Wie Sie es mit Ihrem Verein oder Ihrem Unternehmen in die Medien schaffen

22. Juli 2010

In die Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, …) schaffen Sie es mit interessanten Ereignissen bzw. Anlässen, wie z.B. ein Jubiläum, eine Produkteinführung, große Investitionen, Personalveränderungen.

Wenn keine Ereignisse vorhanden sind, müssen welche geschaffen werden. Veranstalten Sie z.B. einen Tag der offenen Tür oder halten Sie Vorträge. Sie können bestimmten Medien (z.B. Fachzeitschriften) Vorschläge für einen Fachartikel zu einem bestimmten Thema machen, als Experte/Expertin auftreten oder selbst einen Fachartikel schreiben. Eine weitere Möglichkeit, ist es Ihren Kunden etwas ganz besonderes zu bieten, wie z.B. eine Expertenhotline, ein kostenloses Buch oder auch ein Gewinnspiel.

Wichtig ist dabei, dass das Ereignis bzw. der Anlass interessant ist und die Aufmerksamkeit der Leser/Zuschauer weckt. Wenn Sie also eine Bäckerei in einer Stadt eröffnen, in der es schon hunderte gibt, wird das weder die Medien, noch die Zeitungsleser interessieren. Wenn Sie aber eine Bio-Bäckerei eröffnen, in der Leute auch ihr Brot selbst backen können, dann ist das etwas Nichtalltägliches, das die Medien sicherlich aufgreifen werden.
Veranstalten Sie Events in Kooperation mit anderen Unternehmen oder Organisationen. Gestalten Sie auf diese Art und Weise ungewöhnliche Veranstaltungen.

Achten Sie aber immer darauf, dass Ihre PR-Aktionen zu Ihrem Unternehmen/Verein passen.

Machen Sie nicht den Fehler, regionale und lokale Medien, wie Tageszeitungen zu unterschätzen. Viele Leute haben lokale Tageszeitungen abonniert – wegen dem Lokalteil. Lassen Sie also die lokale Presse ebenfalls wissen, was Sie als Unternehmen oder Verein so tun.

Mögliche Inhalte für Ihre Pressemitteilungen könnten die folgenden sein:

  • Nachrichten über die Entwicklung von neuartigen, innovativen Produkten
  • Nachrichten über die Entwicklung von Produkten für einen speziellen Anlass, wie z.B. WM-Würstchen
  • Nachrichten, die schwerwiegende Folgen haben
  • Ungewöhnliche Neuigkeiten, Nichtalltägliches
  • Stellungnahmen oder Informationen zu einem aktuellen Thema, das viele Leute interessiert/angeht
  • Nachrichten über Rekordversuche (z.B. das Bayerische Rote Kreuz, das an zwei Tagen 400 neue Blutspender/innen gewinnt)
  • Die Beteiligten sind Personen der Öffentlichkeit
  • Studienergebnisse, Testergebnisse, Marktübersichten
  • Nachrichten, die einen Nutzen haben, wie z.B. Veranstaltungshinweise

Pressearbeit statt Marketing

24. Juni 2010

Nutzen Sie Öffentlichkeitsarbeit/Pressearbeit statt für Marketing zu bezahlen.

Artikel in der Presse werden viel eher gelesen, als Anzeigen. Anzeigen werden bewusst als Werbung wahrgenommen und deshalb weniger beachtet. Presseberichte dagegen werden von mehr als nur Ihrer Zielgruppe gelesen. Zudem sind sie glaubwürdiger als Werbeanzeigen, was dadurch zustande kommt, dass Werbeanzeigen von Werbefachleuten gestaltet werden, wogegen Presseberichte von (unabhängigen) Journalisten geschrieben werden.

In einem Presseartikel kann Ihr Unternehmen oder Ihr Verein richtig ausführlich dargestellt werden, sogar mit Foto. In einer Anzeige ist das dagegen etwas schwieriger und nur gegen viel Geld möglich. Presseberichte sind kostenlos, wogegen Sie für eine Werbeanzeige mitunter sehr viel Geld hinlegen müssen. Mit der richtigen Pressearbeit machen Sie nicht nur Ihr Unternehmen oder Ihren Verein bekannt, sondern auch Ihre Produkte und Dienstleistungen. Sie bauen sich damit auch ein unverwechselbares und glaubwürdiges Image auf, mit dem Sie vor allem langfristig mehr Kunden gewinnen.

Anzeigen dagegen verhelfen Ihnen vielleicht zu größerer Bekanntheit. Aber was hilft es Ihnen, bekannt zu sein, wenn Sie auf Ihre potenziellen Kunden nicht glaubwürdig wirken?

Stellen Sie also sicher, dass die Medien über Sie berichten und nicht über Ihre Konkurrenz. Das können Sie z.B. tun, indem Sie die verschiedenen Medien (Zeitung, Fernsehen, Radio) mit Material, wie z.B. Pressemitteilungen, versorgen. Veranstalten Sie interessante Events, zu denen die Medien eingeladen werden. Sie können einen Spendenlauf für einen guten Zweck organisieren, in Ihrer Organisation einen Tag der offenen Tür veranstalten oder als Unternehmen eine gemeinnützige Organisation (NPO = non-profit organization) unterstützen. Achten Sie darauf, dass alle Veranstaltungen dem Zweck Ihrer Organisation gerecht werden bzw. mit Ihren Unternehmenszielen zu tun haben. Wenn Sie eine Organisation unterstützen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Organisation zu Ihrem Unternehmen und den Entscheidungen der Geschäftsführung passt und umgekehrt. Es macht wenig Sinn, als Tabakladen eine Nichtraucherorganisation zu unterstützen.

Veröffentlichen Sie zu jeder Veranstaltung eine kurze Pressemitteilung mit passendem Foto. Wenn die regionale Tageszeitung dann Ihre Mitteilung aufgreift und über Ihre Veranstaltung berichtet, ist das sehr viel mehr wert, als jedes Marketing in Form einer Werbeanzeige.

Lokales Marketing

15. Juni 2009

Für kleine und mittlere Firmen bietet sich durchdachtes regionales Marketing (Local Marketing) an. Bereits mit kleinem finanziellen Budget lassen sich hier effektive Resultate erzielen. Natürlich sollten verschiedene Maßnahmen, wie lokale Pressearbeit und Anzeigen, Direktmarketing, lokales Sponsoring, sowie eine durchdachte Preispolitik kombiniert werden. Ein ausgewogener Marketing-Mix wird es Ihnen ermöglichen, Ihren Umsatz zu steigern.


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