Mit ‘Kommunikation’ getaggte Artikel

In 10 Schritten zu Ihrem neuen Drucker – Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker

21. September 2010
Mobiler Tintenstrahldrucker von Canon

Image via Wikipedia

Als Unternehmer oder Vereinsvorstand haben Sie trotz papierloser E-mail-Kommunikation dennoch einiges an Kommunikation auf Papier. Um Ihren Schriftverkehr auf Papier auszudrucken, benötigen Sie entweder einen Tintenstrahl- oder einen Laserdrucker. Überlegen Sie sich, was Ihnen an einem Drucker wichtig ist und finden Sie in zehn Schritten heraus, ob Sie sich einen Laser- oder einen Tintenstrahldrucker kaufen sollen.

Ihre Anforderungen
Bevor Sie einen neuen Drucker kaufen, sollten Sie sich überlegen, was Ihre Anforderungen an das Gerät sind: Wie viele Seiten drucken Sie pro Woche/Monat? Wie viele davon in Farbe? Drucken Sie oft Fotos (auf speziellem Fotopapier)?

  1. Geschwindigkeit
    Laserdrucker drucken schneller als Tintenstrahldrucker. Wenn Sie immer wieder viele Ausdrucke in kurzer Zeit machen müssen, lohnt es sich einen Laserdrucker anzuschaffen.
  2. Druckqualität
    Die Druckqualität ist beim Druck mit Laserdrucker besser, als beim Druck mit Tintenstrahler. Zudem ist die Tinte des Tintenstrahldruckers weder wasser- noch abriebfest. Der Druck mit Laserdrucker dagegen ist abriebfest und (einigermaßen) wasserfest.
  3. ! Gesundheit !
    Wenn Sie sich für einen Laserdrucker entscheiden, sollten Sie ihn auf jeden Fall in einen gut belüfteten Raum stellen, in dem sich kein Arbeitsplatz befindet. Der Tonerstaub ist gesundheitsschädlich und schädigt das Erbgut menschlicher Zellen! Einen Tintenstrahldrucker dagegen können Sie gefahrlos direkt neben sich auf den Schreibtisch stellen.
  4. Anschaffungs- und Druckkosten
    Tintenstrahldrucker sind günstiger in der Anschaffung als Laserdrucker. Da die Tintenpatronen von Tintenstrahlern relativ klein sind, sind sie um ein Vielfaches günstiger, als der Toner für Laserdrucker.
  5. Größe
    Tintenstrahldrucker sind relativ kompakt und passen auf jeden Schreibtisch. Für einen Laserdrucker dagegen benötigen Sie einen separaten Tisch und natürlich einen eigenen Raum – ausser Sie wollen Ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen.
  6. Zu bedruckende Medien
    Für Tintenstrahldrucker finden Sie unglaublich viele verschiedene zu bedruckende Medien im Handel (z.B. Fotopapier und andere besondere Papiere in allen möglichen Größen, Etiketten, T-Shirt-Transferfolien, bedruckbare CDs/DVDs). Für Laserdrucker ist es etwas schwieriger zu bedruckende Medien in allen möglichen Größen zu finden.
  7. Anschlüsse für Speicherkarten und Kameras
    Die meisten neuen Drucker (sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker) verfügen über Anschlüsse für diverse Speicherkarten bzw Digitalkameras. So können Sie direkt von Ihrer Speicherkarte oder Digitalkamera drucken, ohne den Umweg über Ihren Computer gehen zu müssen.
  8. Fotos
    Fotos lassen sich auf jeder Art von Papier scharf auf einem Laserdrucker ausdrucken. Für einen Tintenstrahldrucker dagegen benötigen Sie spezielles Fotopapier, damit die Ausdrucke gut aussehen.
  9. Scannen, Kopieren, Faxen
    Wenn Sie oft Dokumente scannen, aber nicht wirklich Platz für einen separaten Scanner haben, empfiehlt sich ein Multifunktionsgerät. Tintenstrahldrucker mit integriertem Scanner sind immer noch relativ klein. Die Multifunktionsgeräte und den Laserdruckern dagegen nehmen richtig viel Platz in Anspruch.
    Müssen Sie oft Kopien machen, wollen aber kein Kopiergerät anschaffen, dann empfiehlt sich ebenfalls ein Laserdrucker mit Kopierfunktion.
    Sowohl bei den Tintenstrahl-, als auch bei den Laserdruckern gibt es Multifunktionsgeräte, die auch Faxen können.
    Ein Multifunktionsgerät (egal ob Laser- oder Tintenstrahldrucker) spart nicht nur Platz, sondern auch Geld, da Sie nur ein Gerät kaufen müssen und nicht mehrere verschiedene!
  10. Wartung
    Bei Tintenstrahldruckern müssen Sie aufpassen, dass die Tinte nicht eintrocknet und der Druckkopf nicht verstopft. Laserdrucker dagegen erfordern relativ wenig Aufmerksamkeit ihrer Besitzer.

Zitat von Antoine de Saint-Exupéry

13. Mai 2010

„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und Werkzeuge vorzubereiten oder die Arbeiten einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlos weiten Meer.“ /Antoine de Saint-Exupéry

Wenn die Kommunikation motivierend ist, werden mehr ehrgeizige Ziele erreicht. Das kann z.B. in Unternehmen der Fall sein oder auch in Vereinen.
Sie können sich andere Menschen leichter zu Ihren Verbündeten machen, wenn Sie es schaffen, sie zu sich ins Boot zu holen.

Guerilla-Marketing für NPOs mit Hilfe von Facebook, Youtube und traditionellen Medien

11. Mai 2010

Die Non-Profit-Organisation (NPO) Greenpeace ist bekannt für Guerilla-(Marketing-)Aktionen. Die Organisation rief unlängst dazu auf, die Firma Nestlé zu boykottieren. Greenpeace-Aktivisten unterwanderten u.a. die Facebook-Fanseite und bombardierten Nestlé mit Aufrufen, die Verwendung von Palmöl zu stoppen.
Hintergrund der Greenpeace-Aktionen ist die Verwendung von Palmöl in Nestlés Lebensmitteln. Laut Greenpeace wird für den Anbau von Palmöl in Indonesien wertvoller Regenwald zerstört, wodurch bedrohte Tierarten, wie z.B. der Orang-Utan, ihre Lebensgrundlage verlieren. Nestlé sicherte zwar anlässlich seiner Jahreshauptversammlung zu, sich für einen Stopp der Regenwaldabholzung einzusetzen. Laut Greenpeace hat sich jedoch noch nichts geändert.

Es ist toll, wie einfach Firmen in den sozialen Netzwerken (Social Media) im Internet Fans finden. Diese Fans verfolgen genau, was die Firma macht – und das sogar freiwillig. Fanseiten auf Facebook können innerhalb von Minuten eingerichtet werden. Die Firma oder Organisation kann dort die neuesten Meldungen veröffentlichen, etwa wenn ein neues Produkt an den Start geht. Diese Meldungen können auch kommentiert werden, Fans können ebenfalls Fotos und Videos hochladen.
Dies ist aber auch eine heikle Angelegenheit, denn die Sympathie der Anhänger kann schnell ins Gegenteil umschlagen. Dies kann passieren, wenn die Firma oder Organisation nicht genau das tut, was sie ihren Fans verspricht. Oder auch, wie im Falle von Nestlé, wenn eine andere Gruppe zum Boykott aufruft und die Facebook-Fanseite quasi unterwandert.

Auch mit einem einem Youtube-Video gegen die Verwendung von Palmöl machte Greenpeace auf sich aufmerksam. Dieses Video und andere wurde über Facebook und andere soziale Netzwerke weiterverbreitet.

Während des jährlichen Treffens der Nestlé-Aktionäre in Lausanne in der Schweiz im April protestierten Greenpeace-Aktivisten vor dem Gebäude in Orang-Utan-Kostümen. Auch Plakate wurden angebracht, um die Aktionäre auf die Problematik auf merksam zu machen.

Eine weitere kreative Guerilla-Aktion der Greenpeace-Aktivisten war der Protest im April vor der Nestlé-Zentrale in Frankfurt, wo auf einer Großbildleinwand Twittermeldungen, die im Greenpeace-Kanal eingingen, in Echtzeit übertragen wurden.

Nun haben die Greenpeace-Aktivisten, die bislang eher auf die sozialen Medien im Internet setzten, zu einem eher traditionellen Marketing-Instrument gegriffen: In verschiedenen Städten Deutschlands wurden die bekannten Kitkat-Schokoriegel der Firma Nestlé mit Aufklebern beklebt, auf denen ein Orang Utan um Hilfe ruft. Diese Aktionen führten zu einer Reaktion der Tageszeitungen, was zur Folge hat, dass auch diejenigen, die von den Greenpeace-Protesten bislang noch nichts gehört hatten, informiert wurden.
(Bericht in den Halle-Nachrichten, Bericht im Donaukurier, Bericht in food-news, Bericht in der Welt Online)

Dies zeigt, dass sich Guerilla-Marketing mit Hilfe neuer Medien wie Facebook und Youtube mit eher traditionellerem Guerilla-Marketing, wie Proteste vor Firmengebäuden und das großflächige Verteilen von Aufklebern gut verbinden lässt. Die Verbindung hat den Vorteil, dass diejenigen, denen die sozialen Netzwerke im Internet noch fremd sind und die deshalb nichts von der vorangegangenen Facebook- und Youtube-Aktion mitbekommen haben, ebenfalls auf die Problematik aufmerksam gemacht werden.

Als Firma sollte man immer daran denken, dass das Internet nichts vergisst und mittlerweile Massen damit angesprochen werden. In Zukunft werden Unternehmen hoffentlich fähigere Mitarbeiter für Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit/PR in den sozialen Netzwerke einsetzen, damit auf solche Aktionen intelligenter reagiert werden kann. Für Nestlé ist zu spät: Nestlés Vertrauenswürdigkeit ist dahin und Greenpeace hat es vermutlich geschafft, die Reputation der Firma und der Marke Nestlé langfristig zu schädigen – Imageschäden lassen sich schwer reparieren.

Obama und die sozialen Netzwerke

19. April 2010

Social Media werden für die Werbung immer wichtiger. Immer mehr Firmen und Organisationen schaffen eigene Stellen für Leute die sich ausschließlich um die Kommunikation mit Kunden/Mitgliedern über soziale Netzwerke kümmern sollen.

Der amerikanische Präsident, Barack Obama, hat diese Stelle schon vor einiger Zeit geschaffen. Nachdem Mia Cambronero diesen Part nicht mehr übernehmen will, ist derzeit die Stelle des/der Manager/ins für soziale Netzwerke frei.

Den ganzen Tag in Facebook, Twitter, MySpace und Co. abhängen und dafür bezahlt werden? Klingt zu schön um wahr zu sein.
Es ist allerdings unklar, welche Qualifikationen für eine Stelle wie diese benötigt werden. Natürlich Erfahrung mit sozialen Netzwerken – aber wieviel Erfahrung kann jemand mit etwas haben, dass es noch gar nicht lange gibt? Soziale Netzwerke sind noch lange nicht ausgereift und entwickeln sich ständig weiter. Diejenigen die damit zu tun haben, sollten also gut darüber informiert sein, was es im Bereich Social Media für neue Entwicklungen gibt. Man muss schnell sein, um aufkommende Trends nicht zu verpassen. Natürlich sollte man auch gewisse Erfahrungen im Schreiben von mitreissenden Texten mitbringen. Stil- und Rechtschreibsicherheit sind ebenfalls wichtig. Natürlich macht es sich auch noch gut, Marketingkenntnisse zu haben und kreativ zu sein. Man sollte ja in der Lage sein, neue Social-Media-Strategien zu entwickeln. Das managen von sozialen Netzwerken ist kein Job, der bestimmten Uhrzeiten folgt – man ist also immer bei der Arbeit…

Jetzt aber nichts wie los und die Bewerbung an Barack Obama abschicken!

Bloggen leicht gemacht – So erstellen Sie Ihren eigenen Blog

23. März 2010

Fangen Sie auf keinen Fall an zu bloggen, weil es cool ist. Bloggen Sie nur, wenn Sie ein bestimmtes Ziel verfolgen. Einen eigenen Blog zu eröffnen empfiehlt sich nur dann, wenn Sie etwas mitzuteilen haben bzw. Ihr Wissen zu einem bestimmten Thema weitergeben möchten. Sie können Ihren Blog auch dazu verwenden, mit Ihren Kunden zu kommunizieren und Kundenbeziehungen zu intensivieren.
Eine Zielgruppe sollte vorhanden sein – also Leute, bei denen Sie sich vorstellen können, dass Sie das lesen würden, was Sie geschrieben haben (wie z.B. Ihre Kunden).

Um loslegen zu können müssen Sie natürlich erstmal wissen, worum es geht. Schauen Sie sich dazu eine zeitlang (über mehrere Monate) verschiedene Blogs an und scheuen Sie sich auch nicht, diese zu kommentieren. Erst dann haben Sie einen Überblick, worum es eigentlich geht und was schon vorhanden ist. Mit über 50 Millionen Blogs die schon im Internet vorhanden sind, wird es allerdings zunehmend schwieriger, einen Blog mit einem relevanten Thema zu erstellen.
Seien Sie sich auch im Klaren darüber, dass Sie regelmäßig neue Artikel erstellen müssen, um Ihre Leser nicht zu langweilen.

Um Blogs zu finden suchen Sie diese über Suchmaschinen und geben Sie als Suchbegriff z.B. “[thema] blog” ein (das Wort Thema ersetzen Sie natürlich mit dem für Sie relevanten Begriff). Wenn Sie die richtigen Blogs gefunden haben, schauen Sie sich die sog. “Blogrolls” an, wo andere für Sie eventuell interessante Blogs aufgelistet sind. Verfassen Sie Kommentare nur, wenn Sie etwas von Bedeutung hinzuzufügen haben.
Um all Ihre Blogs einfach lesen zu können, tragen Sie sich als Abonnenten ein oder abonnieren Sie die Artikel über ein Tool, mit dem Sie alle Blogartikel als Übersicht bekommen, wie z.B. GoogleReader.

Für das Einrichten Ihres Blogs gibt es tolle kostenlose Möglichkeiten, wie z.B. http://de.wordpress.com, www.blogger.com (Googles Blog-Tool), www.blogger.de. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Seiten, wo Sie Ihren Blog eröffnen können. Dies ist nur ein kleine Auswahl davon.
Sie können Ihren Blog natürlich auch über das Content Management System (CMS) Ihrer Webseite erstellen. Das setzt allerdings voraus, dass benötigte Plugins bereits installiert sind.
Die kostenlosen Blogs die oben genannt wurden, haben den entscheidenden Vorteil, dass Sie sich nicht um Dinge wie Suchmaschinenoptimierung kümmern müssen, da dies bereits alles für Sie angelegt ist. Zudem sind meist auch Statistiktools inbregriffen. Damit haben Sie dann einen schnellen Überblick darüber, welche Ihrer Artikel überhaupt gelesen werden.

Wenn Sie sich dann an das Schreiben von Artikeln für Ihren Blog machen, sollten Sie nicht zu sehr mit Fachbegriffen um sich werfen. Schreiben Sie in leicht lesbarer Sprache, je nachdem welches Publikum Sie ansprechen. Achten Sie darauf, die Titel Ihrer Artikel aussagekräftig zu gestalten, damit den Lesern sofort klar wird, worum es geht.
Bleiben Sie beim Bloggen authentisch und vermeiden Sie es, über alles zu berichten – bleiben Sie bei einem bestimmten Thema. Stellen Sie auch Links zu themenrelevanten Seiten zur Verfügung – Blogs leben von der Verlinkung.

Back to Deutsch? – Anglizismen bei deutschen Firmen

9. März 2010

Anglizismen sind in der deutschen Werbung mittlerweile zur Normalität geworden. Doch plötzlich scheint der Trend in die andere Richtung zu gehen. Das Auswärtige Amt hat das Jahr 2010 zum “Jahr der deutschen Sprache” erklärt.
Es gibt nun immer mehr Firmen, die von den Anglizismen wieder weg gehen, um wieder komplett in deutsch zu kommunizieren. So z.B. die Deutsche Bahn, die jetzt ihre “Service Points” in “Informationsschalter” umbenennen will. “Flyer” werden wieder zu “Handzetteln”, “Highlights” zu “herausragenden Leistungsaspekten”, “Call-a-Bike” wird zum “Mietrad-Angebot der Deutschen Bahn” und “Hotlines” wieder zu “Service-Nummern”. …und der “Intercity” wird dann zum “Zwischenstadt”-Zug und die “BahnCard” zur “Zugkarte”? Nein, soweit soll es laut Deutscher Bahn doch nicht gehen, da Intercity und BahnCard bereits etablierte Eigennamen sind.
Auch die Firma Douglas hat einen neuen Slogan: “Douglas macht das Leben schöner”. Jetzt kann nichts mehr falsch übersetzt werden. Bei der Parfümerie hieß es lange Zeit “Come in and find out”, was von vielen Kunden leider falsch mit “Komm herein und finde wieder heraus” übersetzt wurde (eigentlich bedeutet der Slogan soviel wie “Kommen Sie herein und finden Sie heraus was wir so haben…”).
Die Commerzbank liegt ebenfalls voll im Trend. Hat sie doch nach der Übernahme der Dresdner Bank  auf deren Webseite den “Login” und “Logout” in “Anmelden” und “Abmelden” geändert.
Ich finde es schön, wenn deutsche Firmen wieder auf deutsch werben -  und das auch noch so, dass es jeder versteht. Allerdings sollte man sich darüber im klaren sein, dass sich eine Sprache vor allem durch den Kontakt mit anderen Sprachen weiterentwickelt bzw. sich weiterentwickeln muss.


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