Mit ‘Druck’ getaggte Artikel

Typografie – Wie Sie die Lesbarkeit Ihrer Drucksachen verbessern

9. Februar 2011

Wenn Sie selbst Flyer, Broschüren oder ähnliches gestalten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Texte gut lesbar sind. Ansonsten kann es sein, dass Sie Texte verfassen, die nicht gelesen werden. Die Lesbarkeit eines Textes wird an der Zeit, die erforderlich ist, einen Text ohne Ermüdungserscheinungen zu erfassen, gemessen.

Beachten Sie die folgenden Hinweise bei der Auswahl Ihrer Schrift und stellen Sie damit sicher, dass Ihre Texte auch Beachtung finden.

Sehr wichtig ist die Textgröße. Texte sollten nicht zu klein, aber auch nicht zu groß geschrieben werden. Eine Schriftgröße von 6 pt ist für die meisten Menschen nur noch mit Mühe zu lesen. Aber auch Text mit einer Größe von 10 pt kann für Menschen, deren Sehfähigkeit eingeschränkt ist, schwer lesbar sein. Wählen Sie jedoch eine Größe von 48 pt, kann dies auch wieder die Lesbarkeit einschränken, da dadurch nur ein paar wenige Worte in eine Zeile passen.

Auch Zeilenlänge und Zeilenabstand sind relevant, wenn es um die Lesbarkeit geht. Die Zeilen sollten nicht zu lang sein. Hier gilt aber auch wieder, eine zu kurze Zeilenlänge ist ebenfalls schlecht lesbar. Dasselbe gilt für den Zeilenabstand. Ein zu großer Zeilenabstand reißt den Text auseinander. Ein zu geringer Zeilenabstand dagegen quetscht den Text zu sehr aufeinander.

Denken Sie auch daran, dass wir bestimmte Schriftbilder gewohnt sind. Das heißt, dass wir Texte in bestimmten Schriftbildern schneller und einfacher lesen können. Kurze Textstücke (z.B. Überschriften) können natürlich in ungewöhnlichen Schriftbildern geschrieben sein.

Ebenfalls beachten sollten Sie auch das Material, auf dem gedruckt wird, sowie die Hintergrundfarbe. Farben können auf verschiedenen Papieren unterschiedlich wirken. Eine Schriftfarbe, die am Bildschirm auf dem farbigen Hintergrund gut aussieht, kann auf dem gedruckten Flyer schlecht lesbar sein. Weiße Schrift auf hellgrünem Hintergrund ist z.B. auf bestimmten Recyclingpapieren nur schwer lesbar.

Am einfachsten lesbar ist linksbündiger Flattersatz. Da dies nicht immer gut aussieht, wird stattdessen oftmals Blocksatz gewählt. Zentrierte Texte sind schwer lesbar, ebenso rechtsbündig gesetzter Text.

CMYK und RGB: Farben für den Druck und Bildschirmfarben

2. Februar 2011

Es gibt viele verschiedene Farbordnungssysteme mit unterschiedlichen Ordnungskriterien. Die gebräuchlichsten Farbmischsysteme sind das RGB- und das CMYK-System. Die Farben die auf dem Bildschirm angezeigt werden basieren auf der Farbtabelle RGB. Beim Druck wird mit CMYK-Werten gearbeitet.

RGB

Die Bezeichnung RGB ist abgeleitet von Red, Green, Blue – Rot, Grün, Blau. Das RGB-Farbmodell ist ein additives Farbmodell, das von Computer- und Fernseh-Monitoren, Digitalkameras und Scannern verwendet wird. RGB-Farbräume sind z.B sRGB (standardRGB), CIE RGB und PAL/SECAM.

CMYK

Die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung sind Cyan, Magenta und Yellow (Gelb). Zur Kontrastunterstützung wird im Mehrfarbendruck noch zusätzlich Black (Schwarz) verwendet. Je nachdem auf welcher Art von Papier unter welchen Druckbedingungen gedruckt wird, kann es zu verschiedenen Druckergebnissen kommen.

Umwandlung von RGB- in CMYK-Modus

Fotos, die Sie ins Internet stellen wollen sollten also im RGB-Modus abgespeichert werden. Fotos, die Sie in einem Flyer verwenden, den Sie dann in einer Druckerei drucken lassen, sollten Sie immer im CMYK-Modus abspeichern. Beachten Sie, dass es bei der Umwandlung von RGB- in CMYK-Modus zu leichten Farbverschiebungen kommen kann.

Mit Adobe Photoshop ist die Umwandlung eines Fotos vom RGB- in den CMYK-Modus (oder umgekehrt) sehr einfach: Öffnen Sie die Datei in Photoshop. Klicken Sie dann auf Bearbeiten > Modus > CMYK (bzw. RGB). Abspeichern nicht vergessen.

In 10 Schritten zu Ihrem neuen Drucker – Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker

21. September 2010
Mobiler Tintenstrahldrucker von Canon

Image via Wikipedia

Als Unternehmer oder Vereinsvorstand haben Sie trotz papierloser E-mail-Kommunikation dennoch einiges an Kommunikation auf Papier. Um Ihren Schriftverkehr auf Papier auszudrucken, benötigen Sie entweder einen Tintenstrahl- oder einen Laserdrucker. Überlegen Sie sich, was Ihnen an einem Drucker wichtig ist und finden Sie in zehn Schritten heraus, ob Sie sich einen Laser- oder einen Tintenstrahldrucker kaufen sollen.

Ihre Anforderungen
Bevor Sie einen neuen Drucker kaufen, sollten Sie sich überlegen, was Ihre Anforderungen an das Gerät sind: Wie viele Seiten drucken Sie pro Woche/Monat? Wie viele davon in Farbe? Drucken Sie oft Fotos (auf speziellem Fotopapier)?

  1. Geschwindigkeit
    Laserdrucker drucken schneller als Tintenstrahldrucker. Wenn Sie immer wieder viele Ausdrucke in kurzer Zeit machen müssen, lohnt es sich einen Laserdrucker anzuschaffen.
  2. Druckqualität
    Die Druckqualität ist beim Druck mit Laserdrucker besser, als beim Druck mit Tintenstrahler. Zudem ist die Tinte des Tintenstrahldruckers weder wasser- noch abriebfest. Der Druck mit Laserdrucker dagegen ist abriebfest und (einigermaßen) wasserfest.
  3. ! Gesundheit !
    Wenn Sie sich für einen Laserdrucker entscheiden, sollten Sie ihn auf jeden Fall in einen gut belüfteten Raum stellen, in dem sich kein Arbeitsplatz befindet. Der Tonerstaub ist gesundheitsschädlich und schädigt das Erbgut menschlicher Zellen! Einen Tintenstrahldrucker dagegen können Sie gefahrlos direkt neben sich auf den Schreibtisch stellen.
  4. Anschaffungs- und Druckkosten
    Tintenstrahldrucker sind günstiger in der Anschaffung als Laserdrucker. Da die Tintenpatronen von Tintenstrahlern relativ klein sind, sind sie um ein Vielfaches günstiger, als der Toner für Laserdrucker.
  5. Größe
    Tintenstrahldrucker sind relativ kompakt und passen auf jeden Schreibtisch. Für einen Laserdrucker dagegen benötigen Sie einen separaten Tisch und natürlich einen eigenen Raum – ausser Sie wollen Ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen.
  6. Zu bedruckende Medien
    Für Tintenstrahldrucker finden Sie unglaublich viele verschiedene zu bedruckende Medien im Handel (z.B. Fotopapier und andere besondere Papiere in allen möglichen Größen, Etiketten, T-Shirt-Transferfolien, bedruckbare CDs/DVDs). Für Laserdrucker ist es etwas schwieriger zu bedruckende Medien in allen möglichen Größen zu finden.
  7. Anschlüsse für Speicherkarten und Kameras
    Die meisten neuen Drucker (sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker) verfügen über Anschlüsse für diverse Speicherkarten bzw Digitalkameras. So können Sie direkt von Ihrer Speicherkarte oder Digitalkamera drucken, ohne den Umweg über Ihren Computer gehen zu müssen.
  8. Fotos
    Fotos lassen sich auf jeder Art von Papier scharf auf einem Laserdrucker ausdrucken. Für einen Tintenstrahldrucker dagegen benötigen Sie spezielles Fotopapier, damit die Ausdrucke gut aussehen.
  9. Scannen, Kopieren, Faxen
    Wenn Sie oft Dokumente scannen, aber nicht wirklich Platz für einen separaten Scanner haben, empfiehlt sich ein Multifunktionsgerät. Tintenstrahldrucker mit integriertem Scanner sind immer noch relativ klein. Die Multifunktionsgeräte und den Laserdruckern dagegen nehmen richtig viel Platz in Anspruch.
    Müssen Sie oft Kopien machen, wollen aber kein Kopiergerät anschaffen, dann empfiehlt sich ebenfalls ein Laserdrucker mit Kopierfunktion.
    Sowohl bei den Tintenstrahl-, als auch bei den Laserdruckern gibt es Multifunktionsgeräte, die auch Faxen können.
    Ein Multifunktionsgerät (egal ob Laser- oder Tintenstrahldrucker) spart nicht nur Platz, sondern auch Geld, da Sie nur ein Gerät kaufen müssen und nicht mehrere verschiedene!
  10. Wartung
    Bei Tintenstrahldruckern müssen Sie aufpassen, dass die Tinte nicht eintrocknet und der Druckkopf nicht verstopft. Laserdrucker dagegen erfordern relativ wenig Aufmerksamkeit ihrer Besitzer.

Werbung mit Flyern – Flyer erstellen Schritt für Schritt erklärt

26. April 2010

Obwohl die Erstellung von Flyern und Prospekten sehr zeitraubend sein kann, lohnt es sich. Sie haben die Chance, Ihre Firma/Ihren Verein vorzustellen. Und das nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern.
Zudem können Flyer und Prospekte überall gelesen werden und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen lassen sich in einem Flyer oder Prospekt sehr gut darstellen.

1. Budget
Bevor Sie richtig loslegen, sollten Sie Ihr Budget festlegen. Je nachdem ob Sie selbst anfangen zu gestalten oder einen Experten dafür beauftragen müssen Sie mehr oder weniger veranschlagen.

2. Designer beauftragen oder selber machen?
Wenn Sie sich überlegen, die Gestaltung Ihres Flyer selbst in die Hand zu nehmen, rechnen Sie zuerst einmal nach, ob sich das auch lohnt. Rechnen Sie sich aus, wie lange Sie brauchen werden, um die Software und sämtliche Gestaltungsfeinheiten zu erlernen und auch wie lange Sie brauchen werden um den Flyer komplett Umzusetzen bis Sie eine druckfertige Datei haben. Multiplizieren Sie diese Zahl mit Ihrem Stundenlohn und schlagen Sie dann nochmal das Doppelte drauf – als Schmerzensgeld für den Ärger den Sie haben werden, wenn Sie den Flyer selbst erstellen und nichts so funktioniert wie Sie sich das vorgestellt haben.
Dann überlegen Sie sich, ob es Ihnen diese Summe wert ist oder ob Sie nicht doch lieber einen Experten damit beauftragen wollen.
Ihren Grafiker bzw. Ihre Agentur sollten Sie mit ausreichend Informationen versorgen. Je mehr Informationen Sie an Ihren Designer weitergeben, desto schneller und einfacher kann dieser arbeiten.

3. Zweck
Überlegen Sie, für welchen Zweck Sie den Flyer brauchen. Wollen Sie Imagewerbung betreiben, also Ihr Unternehmen kurz vorstellen? Wollen Sie Mitgliederwerbung für Ihren Verein betreiben? Wollen Sie Spenden für Ihre Organisation eintreiben?
Benötigen Sie knappe Informationen für Ihren Messestand oder einen umfangreichen Prospekt mit Preisen?

4. Art des Flyers/Prospekts
Je nach Umfang des Inhalts bzw der Informationen die Sie weitergeben wollen, müssen Sie sich für einen Flyer oder einen Prospekt entscheiden.
- Flyer: Ein Flyer hat mind. eine Seite und besteht aus einem Stück Papier, das gefaltet wird.
- Prospekt: Der Prospekt ist etwas umfangreicher und besteht aus mehreren, meist gehefteten Seiten.

5. Zielgruppe
Wer bekommt Ihren Flyer? Sprechen Sie mit dem Flyer eher Jugendliche an oder doch Erwachsene? Je nach dem wen Sie ansprechen wirkt sich das natürlich auf die Gestaltung des Flyers aus.

6. Auflage
Wieviele Ihrer Flyer wollen Sie unter die Leute bringen? Der Druck wird pro Flyer billiger, wenn Sie mehr davon drucken lassen. Aber benötigen Sie wirklich 10.000 Stück? Vielleicht reichen ja schon 5.000 oder 1.000 Stück? Kistenweise Flyer drucken zu lassen macht keinen Sinn, wenn Sie es nicht schaffen diese zeitnah zu  verteilen. Einen veralteten Flyer liest keiner gern. Es ist jederzeit möglich, Flyer nachdrucken zu lassen.

7. Distribution
Wo soll Ihr Flyer verteilt werden? Wo legen Sie ihn aus?
Je nachdem wo Sie Ihren Flyer auslegen, sollte er anders gestaltet sein, damit er hervorsticht und angeschaut wird.
Werden Sie Ihn per Post verschicken?
Wenn Sie Ihn hauptsächlich per Post verschicken wollen, sollten Sie überlegen, was Sie sonst noch alles beilegen wollen. Gestalten Sie Ihren Flyer nicht zu umfangreich oder auf zu dickem Papier, da der Brief mit Anschreiben sonst schwerer wird als 50g, was sich dann auf die Portokosten auswirkt.

8. Inhalt
Der Inhalt Ihres Flyers oder Prospekts orientiert sich vor allem am ZWeck des Flyers, sowie der Zielgruppe und der Distribution. Formulieren Sie kurz, präzise und klar. Überlegen Sie sich eine sinnvolle und klare Gliederung für Ihren gesamten Text. Die Zielgruppe sollte verstehen, worum es geht!
Der gesamte Text sollte so gegliedert sein, dass schon beim überfliegen klar wird, worum es eigentlich geht. Spicken Sie Ihren Text mit hervorgehobenen Schlüsselwörtern, die sofort ins Auge springen.

9. Bilder und Bildunterschriften
Sie denken sich vielleicht, Bildunterschriften seien unwichtig. Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Bildunterschriften werden meist vor dem eigentlichen Fließtext gelesen.
Beschreiben Sie nicht das Bild, sondern setzen Sie wichtige Leistungsdaten in die Bildunterschriften.
Wie Sie an kostengünstige Fotos herankommen, wenn Sie keine eigenen haben, erfahren Sie hier: >Kostengünstige Fotos für Ihre Werbemittel<

10. Auswahl eines Grafikers bzw. einer Agentur
Agenturen finden Sie über die Gelben Seiten. Freiberufliche Grafiker, die in der Regel um einiges günstiger arbeiten als Agenturen, sind schon etwas schwieriger zu finden. Hören Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um, fragen Sie, mit welchen Grafikern andere Geschäftsleute oder Vereinsvorstände schon gearbeitet haben. Fragen Sie bei verschiedenen Grafikern an und setzen sich evtl. mit Ihnen zusammen, um herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit generell möglich ist.

11. Auswahl einer Druckerei
Wenn Sie mit einem Grafiker zusammenarbeiten, hilft Ihnen dieser Sicherlich gerne bei der Auswahl einer Druckerei. Ansonsten können Sie natürlich selbst bei verschiedenen Druckereien anfragen und Angebote einholen.

12. Druck und druckfertige Datei
Wenn Sie Ihren Flyer unbedingt selbst erstellen wollen, sollten Sie zuerst bei der Druckerei die den Flyer dann druckt nachfragen, welches Dateiformat dort weiterverarbeitet werden kann. Erstellen Sie Ihren Flyer z.B. mit Microsoft Publisher und die Druckerei hat dieses Programm nicht, wird es unmöglich den Flyer zu drucken.
Die meisten Druckereien benötigen eine PDF-Datei mit Ihren Daten. Dabei sollten Schriften und Grafiken eingebettet sein – das kann beim Erstellen einer PDF-Datei eingestellt werden.
Bilder sollten ausserdem in CMYK umgewandelt werden. Die meisten Digitalkameras erstellen Fotos für die Bildschirmansicht, d.h. diese Fotos liegen nur in RGB vor. Wenn Sie diese nicht umwandeln können, geben Sie sie als Datei weiter an die Druckerei. Achten Sie auch bei den Fotos darauf, dass diese mind. 300 dpi Auflösung haben. Ansonsten werden Sie leicht verschwommen/unscharf oder pixelig gedruckt.
Ziehen Sie Fotos oder Grafiken, die Sie in Word, Publisher oder einem anderen Programm einfügen auf keinen Fall einfach größer! Die Fotos werden meist in der Höchstgröße eingefügt und werden verschwommen oder pixelig, wenn Sie sie einfach größer machen.


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