Mit ‘Daten’ getaggte Artikel

Mehr Zeit für die wichtigen Dinge – Datensicherung ist wichtig

27. Juli 2010

Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht damit, Ihre Daten zu suchen, weil Ihnen gerade die Festplatte des Computers durchgebrannt ist. Sichern Sie stattdessen Ihre Daten regelmäßig, damit es gar nicht erst zu einer Katastrophe kommt.

Machen Sie regelmäßig Backups von allen wichtigen (und unwichtigen) Daten.

Vor allem wenn Sie hauptsächlich mit tragbaren Geräten arbeiten, sollten Sie unbedingt Ihre Daten regelmäßig sichern. Festplatten in Laptops haben erfahrungsgemäß eine kürzere Lebensdauer als Festplatten in Desktop-Geräten.

Legen Sie sich eine externe Festplatte zu, auf die Sie eine Kopie Ihrer wichtigsten Daten speichern. Wenn Sie Ihre Daten regelmäßig darauf speichern, haben Sie im Notfall schnell Zugriff auf alles Wichtige. Zusätzlich können Sie auf einer weiteren Festplatte Backups mit Hilfe der Backup-Funktion Ihres Computers speichern.

Wenn Sie dann immer noch Angst um Ihre Daten haben, können Sie diese zusätzlich noch auf DVDs brennen. Beim Brennen sollten Sie aber darauf achten, qualitativ hochwertige DVD-Rohlinge zu verwenden. Außerdem sollten Sie die Daten nicht mit der schnellsten Geschwindigkeit brennen, sondern lieber langsamer, damit die Daten auf der DVD halten. Sie sollten wissen, dass Daten auf DVDs nicht besonders sicher sind. Bei minderwertigen Rohlingen kann es vorkommen, dass schon nach wenigen Monaten Daten auf der DVD einfach nicht mehr abrufbar sind oder Fotos nur noch halb angezeigt werden. Gut sind goldbeschichtete Archiv-DVDs, die jedoch auch mehr kosten.

Ihre verschiedenen Speichermedien sollten Sie an verschiedenen Orten aufbewahren. Wenn Ihre Büroräume abbrennen sollten und Sie Ihre Daten auf dem Office-PC, einer Festplatte, die in der Schreibtischschublade liegt und auf DVDs, die im Nebenraum liegen, aufbewahren, dann gehen Ihnen alle Daten verloren. Dies kann Ihnen auch bei einem Einbruch, Wasserschaden oder ähnlichem passieren.

Marketing in den Wolken – grüne Informations- und Kommunikationstechnologie?!

6. April 2010

Der Begriff “cloud” (zu deutsch: Wolke) bzw. “cloud computing” basiert auf einer Infrastruktur bzw. einem Geschäftsmodell das Daten, Unterhaltung, Nachrichten und andere Produkte und Dienstleistungen direkt in Realzeit vom Internet an das jeweilige Endgerät liefert. Daten müssen nicht mehr auf dem eigenen Computer gespeichert werden, sondern können von überall aus mit einer Internetverbindung abgerufen werden.

Google ist wahrscheinlich das bekannteste Beispiel für ein Unternehmen, das in den Wolken baut. Die bekanntesten Dienstleistungen von Google – wie z.B. Google Mail, Google Dokumente und Google Earth – werden von einer “Wolke” beliefert.

Die Wolke wächst zu einer Zeit, in der alle von Klimawandel und Emissionsreduzierung sprechen und trägt leider auch selbst zu einem erhöhten Energieverbrauch bei. Wenn die Wolke wächst und immer mehr Daten in der Wolke gespeichert werden, steigt natürlich auch der Energieverbrauch der Wolke. All die Daten die uns in Echtzeit angezeigt werden, virtuelle Gebirge von Videos, Fotos und anderen Daten müssen irgendwo gespeichert werden und unmittelbar verfügbar sein. Das “irgendwo” sind Datenzentren – riesige Anlagen die Daten speichern und Unmengen an Strom fressen. Diejenigen die die Entscheidungen darüber treffen, wie die Wolken aufgebaut sind, kümmern sich derzeit lieber um das Einfahren von immer noch höheren Gewinnen und nicht um die Emissionsreduzierung oder das Aufhalten des Klimawandels.

Facebook bezieht z.B. seinen Strom von einem Anbieter, der den Großteil seiner Energie aus Kohlekraftwerken gewinnt. Kohlekraftwerke sind widerum die größte Quelle für Treibhausgas in den USA (Facebook-Gruppe mit dem Ziel, dass Facebook erneuerbare Energien nutzt: http://www.greenpeace.org/coalfacebook). Yahoo! dagegen setzt auf ein eigenes Datenzentrum, das Energie aus Wasserkraft gewinnt, was natürlich den CO2-Fußabdruck gewaltig verringert.

Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage befindet sich die “cloud computing”-Branche im Wachstum. Die Datenzentren der Branchenführer nehmen stetig zu und müssen immer wieder ausgebaut werden. Wieviel Elektrizität jährlich für das Cloud Computing verbraucht wird ist unklar. Unklar bleibt auch, wieviel mehr Strom in den nächsten Jahren dafür gebraucht wird.

Derzeit versuchen immer mehr Cloud Computing-Firmen den Energieverbrauch ihrer Datenzentren zu verringern – hauptsächlich um die Kosten in den Griff zu bekommen. Für die meisten Firmen bleiben die ökologischen Vorteile leider nur zweitrangig.

Wenn Wolken-Anbieter tatsächlich grüne und erneuerbare Wolken anbieten wollen, müssen sie ihre Macht und ihren Einfluss dazu einsetzen, dass in erneuerbare Energien investiert wird und die Gesetze die damit verbunden sind vorangetrieben werden. Zudem muss auch in Forschung und Entwicklung von Speichermedien, die erneuerbare Energien verwenden investiert werden.

Greenpeace startete 2009 die “Cool IT Campaign”. Die Kampagne versucht mit Hilfe von engagierten Unternehmen und der Öffentlichkeit, Druck auf den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auszuüben, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Zudem setzt sich Greenpeace für eine Politik ein, die den Klimawandel bekämpft und die Nutzung der erneuerbaren Energien erhöht.

Es dauert also, bis das Cloud Computing also tatsächlich komplett grün wird. Bis dahin bleibt die Werbung der Wolken-Anbieter Greenwashing (bis auf wenige Ausnahmen)…


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