Mit ‘Computer’ getaggte Artikel

Gute kostenlose Software-Alternativen

26. Oktober 2010

Software kostet normalerweise Geld. Einige Programme sind sogar richtig teuer. Dies kann vor allem für Kleinunternehmer oder Vereine, die gleich mehrere Lizenzen benötigen, zum Problem werden.
Für viele Programme, die Sie täglich an Ihrem Computer verwenden gibt es aber inzwischen gute kostenlose Alternativen. Hier finden Sie ein paar der wichtigsten Software-Alternativen für Wíndows:

Office-Paket (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm) – statt Microsoft Office

  • OpenOffice
    Software-Paket, das mit Microsoft Office vergleichbar ist. Enthält ein reines Textverarbeitungsprogramm (wie Word), ein Tabellenkalkulationsprogramm (wie Excel), ein Präsentationsprogram (wie Powerpoint) u.a. Die Software ist auch auf Deutsch erhältlich!
    www.openoffice.org
  • Google Documents
    Ähnlich wie Microsoft Office, wird aber online im Browser genutzt. Ein Google-Account wird benötigt. Die angelegten Dateien werden im Internet gespeichert und können von überall her geöffnet werden (Cloud Computing).
    Ganz brauchbar, aber keine echte Alternative zu OpenOffice oder Microsoft Office.
    https://docs.google.com

Erstellen und bearbeiten von PDF-Dateien

Zum Abspielen von DVDs, Videos und Audiodateien

  • VLC Media Player
    Kann nahezu jedes Audio- und Video-Format abspielen.
    www.videolan.org
  • Kantaris Media Player
    Spielt DVDs, Videos und Audiodateien ab
    Version 0.6.6 funktioniert mit Windows 2000, XP, Vista oder 7
    www.kantaris.org

Für Emails (statt Outlook oder Outlook Express)

Internet-Browsing

Programme zum Brennen von CDs und DVDs

  • CDBurnerXP
    Brennt CDs, DVDs (auch Double Layer und Wiederbeschreibbar), Blu-Ray und HD DVDs. Zuverlässig und nicht überladen mit zusätzlichen Funktionen.
    http://cdburnerxp.se
  • ImgBurn
    Brennt DVDs, CDs, Blu-Ray und HD DVDs und unterstützt die gängigen Image-Formate.
    www.imgburn.com

Bildbearbeitungsprogramme

  • GIMP
    Mit der Software können Sie Fotos bearbeiten, Bilder gestalten, mehrere Dateien auf einmal umwandeln, Ebenen, Schriften und Effekte benutzen. GIMP  wird von einer großen Community immer weiter entwickelt.
    www.gimp.org
  • Picasa
    Zum organisieren und archivieren von Fotos und auch zum Bearbeiten von Fotos.
    http://picasa.google.de/

Antivirus-Software
Die kostenlosen Antivirus-Programme bieten Schutz vor Viren und teilweise auch vor Spyware, schützen aber nicht vor Phishing-Angriffen und überprüfen keine Emails.

Mind Mapping

In 10 Schritten zu Ihrem neuen Drucker – Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker

21. September 2010
Mobiler Tintenstrahldrucker von Canon

Image via Wikipedia

Als Unternehmer oder Vereinsvorstand haben Sie trotz papierloser E-mail-Kommunikation dennoch einiges an Kommunikation auf Papier. Um Ihren Schriftverkehr auf Papier auszudrucken, benötigen Sie entweder einen Tintenstrahl- oder einen Laserdrucker. Überlegen Sie sich, was Ihnen an einem Drucker wichtig ist und finden Sie in zehn Schritten heraus, ob Sie sich einen Laser- oder einen Tintenstrahldrucker kaufen sollen.

Ihre Anforderungen
Bevor Sie einen neuen Drucker kaufen, sollten Sie sich überlegen, was Ihre Anforderungen an das Gerät sind: Wie viele Seiten drucken Sie pro Woche/Monat? Wie viele davon in Farbe? Drucken Sie oft Fotos (auf speziellem Fotopapier)?

  1. Geschwindigkeit
    Laserdrucker drucken schneller als Tintenstrahldrucker. Wenn Sie immer wieder viele Ausdrucke in kurzer Zeit machen müssen, lohnt es sich einen Laserdrucker anzuschaffen.
  2. Druckqualität
    Die Druckqualität ist beim Druck mit Laserdrucker besser, als beim Druck mit Tintenstrahler. Zudem ist die Tinte des Tintenstrahldruckers weder wasser- noch abriebfest. Der Druck mit Laserdrucker dagegen ist abriebfest und (einigermaßen) wasserfest.
  3. ! Gesundheit !
    Wenn Sie sich für einen Laserdrucker entscheiden, sollten Sie ihn auf jeden Fall in einen gut belüfteten Raum stellen, in dem sich kein Arbeitsplatz befindet. Der Tonerstaub ist gesundheitsschädlich und schädigt das Erbgut menschlicher Zellen! Einen Tintenstrahldrucker dagegen können Sie gefahrlos direkt neben sich auf den Schreibtisch stellen.
  4. Anschaffungs- und Druckkosten
    Tintenstrahldrucker sind günstiger in der Anschaffung als Laserdrucker. Da die Tintenpatronen von Tintenstrahlern relativ klein sind, sind sie um ein Vielfaches günstiger, als der Toner für Laserdrucker.
  5. Größe
    Tintenstrahldrucker sind relativ kompakt und passen auf jeden Schreibtisch. Für einen Laserdrucker dagegen benötigen Sie einen separaten Tisch und natürlich einen eigenen Raum – ausser Sie wollen Ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen.
  6. Zu bedruckende Medien
    Für Tintenstrahldrucker finden Sie unglaublich viele verschiedene zu bedruckende Medien im Handel (z.B. Fotopapier und andere besondere Papiere in allen möglichen Größen, Etiketten, T-Shirt-Transferfolien, bedruckbare CDs/DVDs). Für Laserdrucker ist es etwas schwieriger zu bedruckende Medien in allen möglichen Größen zu finden.
  7. Anschlüsse für Speicherkarten und Kameras
    Die meisten neuen Drucker (sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker) verfügen über Anschlüsse für diverse Speicherkarten bzw Digitalkameras. So können Sie direkt von Ihrer Speicherkarte oder Digitalkamera drucken, ohne den Umweg über Ihren Computer gehen zu müssen.
  8. Fotos
    Fotos lassen sich auf jeder Art von Papier scharf auf einem Laserdrucker ausdrucken. Für einen Tintenstrahldrucker dagegen benötigen Sie spezielles Fotopapier, damit die Ausdrucke gut aussehen.
  9. Scannen, Kopieren, Faxen
    Wenn Sie oft Dokumente scannen, aber nicht wirklich Platz für einen separaten Scanner haben, empfiehlt sich ein Multifunktionsgerät. Tintenstrahldrucker mit integriertem Scanner sind immer noch relativ klein. Die Multifunktionsgeräte und den Laserdruckern dagegen nehmen richtig viel Platz in Anspruch.
    Müssen Sie oft Kopien machen, wollen aber kein Kopiergerät anschaffen, dann empfiehlt sich ebenfalls ein Laserdrucker mit Kopierfunktion.
    Sowohl bei den Tintenstrahl-, als auch bei den Laserdruckern gibt es Multifunktionsgeräte, die auch Faxen können.
    Ein Multifunktionsgerät (egal ob Laser- oder Tintenstrahldrucker) spart nicht nur Platz, sondern auch Geld, da Sie nur ein Gerät kaufen müssen und nicht mehrere verschiedene!
  10. Wartung
    Bei Tintenstrahldruckern müssen Sie aufpassen, dass die Tinte nicht eintrocknet und der Druckkopf nicht verstopft. Laserdrucker dagegen erfordern relativ wenig Aufmerksamkeit ihrer Besitzer.

In 16 Schritten zu Ihrem neuen Computer

18. August 2010

Um als Unternehmer/in bestmöglich kommunizieren zu können, kommen Sie um einen Computer nicht herum. Wenn Sie Existenzgründer sind, haben Sie vielleich noch keinen oder Sie wollen für sich selbst, Ihr Büro oder Ihren Verein einen neuen Computer oder Laptop anschaffen?
Es gibt natürlich ein paar Punkte, die Sie beachten sollten, wenn Sie sich ein neues Gerät anschaffen:

  1. Überlegen Sie sich zuerst, wofür Sie den Computer brauchen: Soll er einfach nur gut aussehen in Ihrem Büro? Benötigen Sie Ihn für Office-Anwendungen? Wollen Sie damit unterwegs arbeiten? Wollen Sie damit Filme anschauen? Benötigen Sie Ihn, um im Internet zu surfen und Ihre Emails zu lesen? Benötigen Sie das Gerät für Bildbearbeitung? Wollen Sie an Ihrem PC Musik hören?
  2. Welche Software benötigen Sie? Entscheiden Sie zuerst, welche Software Sie benötigen, um arbeiten zu können. Danach ist es einfacher, die passende Hardware zu wählen.
  3. Kaufen Sie einen (relativ) neuen Computer. Ansonsten sitzen Sie bald vor einem Computer, der schon veraltet ist, bevor Sie ihn überhaupt verwenden. Besonders im Bereich Computer gibt es schnelle Veränderungen.
  4. Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer mit allen Geräten die Sie (zukünftig) verwenden, kompatibel ist. Hat der PC genügend USB-Anschlüsse? Können Sie Ihren PDA/Ihr Handy anschließen?
  5. Ihr Computer sollte ausreichend Arbeitsspeicher haben. Natürlich können Sie zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten. Besser ist es jedoch, gleich einen PC zu kaufen, der etwas mehr Arbeitsspeicher hat, als das günstigste Modell.
  6. Achten Sie beim Computerkauf darauf, dass Sie ein Modell erwerben, das Energie spart.
  7. Lassen Sie sich nicht von Werbekampagnen einlullen und vergessen Sie alles, was Sie über Markennamen gehört haben. Wählen Sie den Computer, der am besten zu Ihnen passt.
  8. Betrachten Sie Ihren Computer als Investment in die Zukunft Ihres Unternehmens/Vereins. Mit ausreichend Arbeitsspeicher, einem guten Prozessor, Erweiterungsmöglichkeiten und Garantie, kann Ihr Computer gut zwei Jahre halten.
  9. Ein Desktop-Computer kann jederzeit erweitert werden. So haben Sie ihn sicherlich länger als zwei Jahre und reduzieren damit die Ausgaben für Computerequipment.
  10. Bevor Sie sich Hilfe von einem Computerfachmann/einer Computerfachfrau holen, schauen Sie sich die Fachsprache an. (z.B. auf www.techterms.com)
  11. Denken Sie daran, dass Sie natürlich auch eine Tastatur, Maus und einen Monitor benötigen, wenn Sie einen Desktop-PC kaufen – das sind zusätzliche Kosten, die Sie einkalkulieren sollten.
  12. Auch bei einem Laptop empfiehlt es sich, eine externe Maus zu verwenden. Damit arbeitet es sich um einiges schneller und effektiver.
  13. Wenn Sie bei verschiedenen Anbietern nach Geräten schauen und Preise vergleichen, denken Sie auch daran, dass Sie ein Betriebssysstem (es empfiehlt sich Windows 7) benötigen – dies sollte ebenfalls im Preis inbegriffen sein.
  14. Kosten für Software sollten Sie ebenfalls einkalkulieren. Die können sich schnell summieren. Oftmals zahlen Sie für Software mehr, als für Ihren Computer selbst.
  15. In Deutschland erhalten Sie auch beim Computerkauf eine Gewährleistung von 24 Monaten – wie gesetzlich vorgeschrieben. Darüber hinaus wird Ihnen der freundliche Verkäufer beim Kauf mit Sicherheit eine erweiterte Gewährleistung anbieten. Oftmals zu einem relativ hohen Preis. Hier zahlen Sie meist zuviel. Besser ist es, Sie suchen sich eine/n Computerfachmann/frau in Ihrem Bekanntenkreis. So lässt sich Ihr PC schneller und mit weniger Aufwand (Sie müssten Ihn sonst aufwendig verpacken und zum Hersteller schicken) reparieren.
  16. Kaufen Sie Ihren Computer in einem namhaften Geschäft – online oder vor Ort. Kaufen Sie nur, wenn Sie sicher sind, dass es den Händler auch nächste Woche noch geben wird. Denken Sie daran, dass Sie (meist) auf den Händler angewiesen sind, falls innerhalb des Garantiezeitraums etwas an Ihrem Gerät kaputtgehen sollte.

Ohne Erholung keine Kreativität

11. Juni 2010

Erholung und Freizeit gehören genauso zum Leben eines Unternehmers/Freiberuflers, wie die Arbeit. Sie haben keine Zeit für Erholung? Kann nicht sein! Ohne Erholung keine Arbeit.
Wer sich rund um die Uhr nur der Arbeit widmet, ist längst nicht so leistungsfähig wie jemand, der sich regelmäßig Erholung gönnt.
Erholte Menschen können sich besser konzentrieren und erledigen ihre Aufgaben besser. Dies bestätigte eine Studie der Johannes-Gutenberg-Universität-Mainz – auch wenn Sie das schon immer wussten.
Erholung und Freizeit gehen also einher mit dem Marketing eines Unternehmens, da nur erholte Menschen gutes Marketing machen können. Wer keinen Ausgleich zur Arbeit sucht, ist nicht erholt und kann auch nicht kreativ sein.
Gehen Sie raus, genießen Sie den Sommer und lassen Sie Computer und BlackBerry zu Hause!

Apples Marketing – Ist das iPad wirklich so toll?

15. April 2010

Apples iPad ist nicht der erste Tablet-PC. Es tut nichts, was andere Geräte nicht auch tun und die tun es meist sogar noch besser: Das iPad hat keinen USB-Anschluss, kein Keyboard oder eine Maus. Das iPad kann auch nicht mehrere Dinge gleichzeitig. Dafür kann man es einhändig halten, auf den Schoß legen oder weitergeben. Das Tippen auf dem Gerät fühlt sich an, als würde man mit gefrorenen Fingern tippen, es hat nicht einmal eine Kamera, dafür aber ein tolles Design. Der einzige Browser, den das iPad hat ist Safari und es hat kein besonderes System für die Datenablage . Dafür hat es eines der weltbesten Displays mit Multitouch-Technologie. Das iPad hat nicht besonders viele Funktionen (es hat nicht mal Flash), dafür hat es gute Batterien, mit denen man mit einmal laden 10 Stunden lang im Netz surfen kann.

Apples Produkte sind simpel. Der iPod war nicht der erste mp3-Player, aber er macht es einfach, Musik zu hören. Mit dem iMac wurde es einfach, das Internet zu nutzen. Mit dem iPhone wurde es denkbar einfach, Internet, Telefon, Filme und Musik in der Tasche herumzutragen. Die Produkte sprechen damit eher die breite Masse an, als Technik-Freaks. Das kann man auch daran sehen, dass Apple eher auf Fersehwerbung setzt, als auf Social Media-Marketing, was eher die Technik-Freaks anziehen würde.

Apple veranstaltet keine Fokusgruppen, fragt die Kunden nicht was sie wollen. Stattdessen sagt Apple den Kunden, was sie haben wollen.

Apple kreiert neue Nischen und dominiert diese von Anfang an, wogegen Konkurrent Microsoft in etablierte Märkte eindringt und diese auf brutale Art und Weise übernimmt. Apples Produkte bestehen aus einer Mischung aus Produkten, die selbst Nischenprodukte sind. Auch im iPad ist ein bisschen von vielen verschiedenen Produkten zu finden: etwas mp3-Player, etwas Netbook, etwas Tablet-PC und etwas e-Book-Reader. Das iPad kann tatsächlich nicht mit etwas verglichen werden, da es nichts Vergleichbares gibt.

Und wer einmal ein Apple Produkt gekauft hat, tut sich schwer, von der Marke wieder loszukommen. Denn wer auf andere Produkte wechseln will, verliert alles was er bislang gekauft hat oder muss viel Geld hinlegen.

Aber welches Unternehmen schafft es schon, Kunden dazu zu bringen, sich für den Kauf eines Produktes Stunden lang anzustellen – ein Produkt, das sie noch nie zuvor in Händen gehalten, gesehen oder benutzt haben?!

Das iPad ist keine Revoultion – aber sicher etwas anderes als ein normaler Laptop. Es ist gut geeignet, um Inhalte zu konsumieren, aber nicht zum Erstellen von Inhalten. Apple verschiebt den Schwerpunkt vom Erstellen von Inhalten zum reinen absorbieren und konsumieren und verwandelt die Nutzer damit in reine Konsumenten.


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