Archiv für die Kategorie ‘Community’

13 Schritte zu mehr Facebook-Fans: Wie Sie noch mehr Facebook-Nutzer dazu bringen, Ihre Facebook-Seite zu mögen

24. November 2010

Sie haben für Ihren Verein oder Ihr Unternehmen bereits eine Facebook-Seite erstellt und bereits einige Fans bzw. Anhänger? Um noch mehr Fans zu gewinnen, verbessern Sie zuerst Ihre Facebook-Seite und folgen Sie dann diesen 13 Schritten:

  1. Aktualisieren Sie Ihre Seite regelmäßig.
  2. Ihre Status-Updates sollten nicht zu lang sein.
  3. Organisieren Sie Facebook-Aktivitäten für Ihre Fans.
  4. Erstellen Sie Fotoalben auf Ihrer Facebook-Seite.
  5. Verwenden Sie auch Apps von Drittanbietern, wie z.B.  Involver, Poll-App. Eine Sammlung von Facebook-Apps finden Sie auch auf der Seite von Penn Olson.
  6. Kommunizieren Sie über Ihre Facebook-Seite. Dazu gehört auch das Beantworten von Kommentaren auf Ihrer Pinnwand.
  7. Fragen Sie Ihre Facebook-Anhänger nach deren Meinung zu Produkten und Dienstleistungen.
  8. Laden Sie Ihre Facebook-Anhänger dazu ein, neue Produkte zu testen.
  9. Bringen Sie Links zu Facebook überall an: auf Ihrer Webseite, Ihrem Blog, Ihren Visitenkarten, Flyern, Broschüren, T-Shirts, auf Ihrem Fahrzeug, Briefbogen, Briefumschlägen, Produkten, Verpackungen, …
  10. Fügen Sie ein Facebook-Banner auf Ihrer Webseite ein.
  11. Erstellen Sie exklusive Inhalte nur für Facebook. Ihre Facebook-Seite hat damit einen besonderen Wert und Sie geben Nutzern einen Grund, um Ihrer Facebook-Seite beizutreten und mit ihrem Netzwerk zu teilen.
    Exklusive Inhalte können z.B. facebookspezifische Preisnachlässe sein. Hierbei sollten Sie bestimmte Rabattcodes verwenden, um Ihre Marketingbemühungen auf Facebook einfach nachverfolgen zu können.
    Sie können natürlich auch Ware nur an Ihre Facebook-Fans verschenken.
    Teilen Sie exklusive Geschichten oder Videos mit Ihren Facebook-Anhängern.
  12. Bieten Sie Ihren Facebook-Anhängern ein einzigartiges Markenerlebnis. Zeigen Sie den Menschen z.B. etwas über Ihre Marke oder Ihr Unternehmen, was noch niemand zuvor gesehen hat. Sie können dies tun, indem Sie Produkte zeigen, die sich noch in der Entwicklung befinden und noch nicht im Verkauf erhältlich sind.
  13. Schaffen Sie eine Community von Meinungsbildnern. Kommunizieren Sie mit den Menschen, die andere beeinflussen und bringen Sie sie dazu, allen von Ihrer Marke zu erzählen. Bedanken Sie sich bei den wichtigsten Akteuren für deren Support und bringen Sie sie dazu, über Sie zu reden.

So verbessern Sie Ihre Facebook-Seite in 5 Schritten

17. September 2010

Eine Facebook-Seite für Ihr Unternehmen oder Ihren Verein zu erstellen ist einfach. Ihre Seite sollte allerdings auch professionell aussehen. Folgen Sie den fünf Tipps, um Ihre Facebook-Seite zu verbessern:

  1. Wählen Sie ein passendes Profilbild. Wenn Sie ein Geschäft besitzen, können Sie ein Bild davon einstellen – am besten mit den Öffnungszeiten auf dem Foto. Wenn Sie einen Online-Store betreiben verwenden Sie Ihr Logo zusammen mit der Internetadresse als Profilbild für Ihre Facebook-Seite.
    Ihr Facebook-Profilbild kann 200 px breit und 600 px hoch sein. Es sollte nicht mehr als 4 MB haben.
  2. Legen Sie sich eine kurze URL zu, wie z.B. www.facebook.com/agadugu. Um Ihre URL kürzer zu machen, gehen Sie auf www.facebook.com/username/. Hier können Sie für Ihren eigenen Facebook-Account und/oder für die Facebook-Seite Ihres Vereins/Unternehmens einen eigenen Nutzernamen festlegen.
    Am besten ist, Sie verwenden den Namen Ihres Vereins/Unternehmens, wenn er nicht zu lang oder bereits vergeben ist. Versuchen Sie, einen Nutzernamen zu wählen, der leicht zu merken ist.
  3. Geben Sie auf Ihrer Facebook-Seite soviele Informationen wie möglich über Ihren Verein/Ihr Unternehmen an. Das können z.B. die Öffnungszeiten, Standorte und eine Kurzbeschreibung sein.
  4. Geben Sie die Links zu Ihrer Webseite und Ihrem Blog auch auf Ihrer Facebook-Seite an.
  5. Wenn Sie Produkte verkaufen, können Sie Fotos davon unter dem Reiter „Fotos“ hochladen. Natürlich können Sie hier auch Fotos Ihrer Veranstaltungen o.ä. einstellen.

Guerilla-Marketing für NPOs mit Hilfe von Facebook, Youtube und traditionellen Medien

11. Mai 2010

Die Non-Profit-Organisation (NPO) Greenpeace ist bekannt für Guerilla-(Marketing-)Aktionen. Die Organisation rief unlängst dazu auf, die Firma Nestlé zu boykottieren. Greenpeace-Aktivisten unterwanderten u.a. die Facebook-Fanseite und bombardierten Nestlé mit Aufrufen, die Verwendung von Palmöl zu stoppen.
Hintergrund der Greenpeace-Aktionen ist die Verwendung von Palmöl in Nestlés Lebensmitteln. Laut Greenpeace wird für den Anbau von Palmöl in Indonesien wertvoller Regenwald zerstört, wodurch bedrohte Tierarten, wie z.B. der Orang-Utan, ihre Lebensgrundlage verlieren. Nestlé sicherte zwar anlässlich seiner Jahreshauptversammlung zu, sich für einen Stopp der Regenwaldabholzung einzusetzen. Laut Greenpeace hat sich jedoch noch nichts geändert.

Es ist toll, wie einfach Firmen in den sozialen Netzwerken (Social Media) im Internet Fans finden. Diese Fans verfolgen genau, was die Firma macht – und das sogar freiwillig. Fanseiten auf Facebook können innerhalb von Minuten eingerichtet werden. Die Firma oder Organisation kann dort die neuesten Meldungen veröffentlichen, etwa wenn ein neues Produkt an den Start geht. Diese Meldungen können auch kommentiert werden, Fans können ebenfalls Fotos und Videos hochladen.
Dies ist aber auch eine heikle Angelegenheit, denn die Sympathie der Anhänger kann schnell ins Gegenteil umschlagen. Dies kann passieren, wenn die Firma oder Organisation nicht genau das tut, was sie ihren Fans verspricht. Oder auch, wie im Falle von Nestlé, wenn eine andere Gruppe zum Boykott aufruft und die Facebook-Fanseite quasi unterwandert.

Auch mit einem einem Youtube-Video gegen die Verwendung von Palmöl machte Greenpeace auf sich aufmerksam. Dieses Video und andere wurde über Facebook und andere soziale Netzwerke weiterverbreitet.

Während des jährlichen Treffens der Nestlé-Aktionäre in Lausanne in der Schweiz im April protestierten Greenpeace-Aktivisten vor dem Gebäude in Orang-Utan-Kostümen. Auch Plakate wurden angebracht, um die Aktionäre auf die Problematik auf merksam zu machen.

Eine weitere kreative Guerilla-Aktion der Greenpeace-Aktivisten war der Protest im April vor der Nestlé-Zentrale in Frankfurt, wo auf einer Großbildleinwand Twittermeldungen, die im Greenpeace-Kanal eingingen, in Echtzeit übertragen wurden.

Nun haben die Greenpeace-Aktivisten, die bislang eher auf die sozialen Medien im Internet setzten, zu einem eher traditionellen Marketing-Instrument gegriffen: In verschiedenen Städten Deutschlands wurden die bekannten Kitkat-Schokoriegel der Firma Nestlé mit Aufklebern beklebt, auf denen ein Orang Utan um Hilfe ruft. Diese Aktionen führten zu einer Reaktion der Tageszeitungen, was zur Folge hat, dass auch diejenigen, die von den Greenpeace-Protesten bislang noch nichts gehört hatten, informiert wurden.
(Bericht in den Halle-Nachrichten, Bericht im Donaukurier, Bericht in food-news, Bericht in der Welt Online)

Dies zeigt, dass sich Guerilla-Marketing mit Hilfe neuer Medien wie Facebook und Youtube mit eher traditionellerem Guerilla-Marketing, wie Proteste vor Firmengebäuden und das großflächige Verteilen von Aufklebern gut verbinden lässt. Die Verbindung hat den Vorteil, dass diejenigen, denen die sozialen Netzwerke im Internet noch fremd sind und die deshalb nichts von der vorangegangenen Facebook- und Youtube-Aktion mitbekommen haben, ebenfalls auf die Problematik aufmerksam gemacht werden.

Als Firma sollte man immer daran denken, dass das Internet nichts vergisst und mittlerweile Massen damit angesprochen werden. In Zukunft werden Unternehmen hoffentlich fähigere Mitarbeiter für Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit/PR in den sozialen Netzwerke einsetzen, damit auf solche Aktionen intelligenter reagiert werden kann. Für Nestlé ist zu spät: Nestlés Vertrauenswürdigkeit ist dahin und Greenpeace hat es vermutlich geschafft, die Reputation der Firma und der Marke Nestlé langfristig zu schädigen – Imageschäden lassen sich schwer reparieren.

iPad marketing vs. WePad marketing

29. April 2010

Viele Dinge die bei jedem Laptop als Standard gelten sind bei Apples iPad nicht vorhanden. So z.B. USB- oder Bildschirm-Anschlüsse, Multitaskingfähigkeit oder Unterstützung von Flash. Das deutsche WePad kann mit all diesem und noch viel mehr aufwarten. Sollte Apple also langsam Angst bekommen?

Die WePad GmbH, die das WePad vertreibt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Neofonie GmbH und der 4tiitoo AG. Der Verkauf des WePad soll diesen Sommer starten – deutlich günstiger als das iPad: 570€ für das WePad 3G mit 32GB, das iPad 3G mit 32 GB wird um die 730€ kosten. Die Akkulaufzeit liegt mit sechs Stunden zwar unter der des iPad mit 10 Stunden. Jedoch ist das Display des WePad größer als das des Apple iPad, es hat einen schnelleren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und sogar eine Webcam, die dem iPad komplett fehlt.

Dies klingt alles so, als könnte das WePad das iPad jederzeit mit Leichtigkeit übertrumpfen. Als die WePad GmbH das WePad jedoch zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte, glaubten alle an einen Scherz, da auf dem Gerät nur eine Video-Präsentation ablief. Der Andrang zur ersten Präsentation war gewaltig – die Enttäuschung oder Verwirrung davor und danach ebenfalls. Der Pressetermin war schlecht vorbereitet und das Gerät um das es ging wurde erst ein paar Minuten vor Beginn der Pressekonferenz angeliefert.

Oder war das Disaster bei der Präsentation nur ein Publicity Stunt der Firma WePad GmbH? Nein, bestimmt nicht, wie ein Video der eigenartigen WePad-Vorstellung in Berlin zeigt – inklusive Fehlermeldung bei 1:31.. Denn diese PR-Katastrophe hat die Vorfreude auf das WePad doch sehr getrübt.

WePad’s Geschäftsführer setze bislang vor allem auf soziales Marketing. Auf Facebook werden alle Neuigkeiten der Firma sofort gepostet und auch die Webseite http://www.wepad.mobi weisst auf soziale Netzwerke hin. So sind bei Facebook bereits über 19.800 Leute eingetragen, denen das WePad gefällt. Fans eines Geräts, dass noch nie jemand in Händen gehalten hat. Woran erinnert uns das? Vielleicht ein klitzekleines bisschen an die Marketingstrategien von Apple?

Was wird aber aus den Fans, wenn die Firma so weitermacht mit Ihrer Öffentlichkeitsarbeit? Am Ende wenden sich ehemals begeisterte Fans gegen die Marke – noch bevor das WePad überhaupt auf den Markt kommt.

Die beiden Geschäftsführer der WePad GmbH stellten ihr Gerät jedenfalls nocheinmal den Bloggern und der Presse vor – diesmal funktionierte es.

Es besteht also noch Hoffnung, dass die mittelständische Firma WePad GmbH mit dem WePad  doch noch den absoluten Knüller landet und das iPad von Apple aushebelt. Eine Alternative zum iPad, auf dem ja nur Apple Software läuft, ist es mit der OpenOffice-Suite auf jeden Fall.

Obama und die sozialen Netzwerke

19. April 2010

Social Media werden für die Werbung immer wichtiger. Immer mehr Firmen und Organisationen schaffen eigene Stellen für Leute die sich ausschließlich um die Kommunikation mit Kunden/Mitgliedern über soziale Netzwerke kümmern sollen.

Der amerikanische Präsident, Barack Obama, hat diese Stelle schon vor einiger Zeit geschaffen. Nachdem Mia Cambronero diesen Part nicht mehr übernehmen will, ist derzeit die Stelle des/der Manager/ins für soziale Netzwerke frei.

Den ganzen Tag in Facebook, Twitter, MySpace und Co. abhängen und dafür bezahlt werden? Klingt zu schön um wahr zu sein.
Es ist allerdings unklar, welche Qualifikationen für eine Stelle wie diese benötigt werden. Natürlich Erfahrung mit sozialen Netzwerken – aber wieviel Erfahrung kann jemand mit etwas haben, dass es noch gar nicht lange gibt? Soziale Netzwerke sind noch lange nicht ausgereift und entwickeln sich ständig weiter. Diejenigen die damit zu tun haben, sollten also gut darüber informiert sein, was es im Bereich Social Media für neue Entwicklungen gibt. Man muss schnell sein, um aufkommende Trends nicht zu verpassen. Natürlich sollte man auch gewisse Erfahrungen im Schreiben von mitreissenden Texten mitbringen. Stil- und Rechtschreibsicherheit sind ebenfalls wichtig. Natürlich macht es sich auch noch gut, Marketingkenntnisse zu haben und kreativ zu sein. Man sollte ja in der Lage sein, neue Social-Media-Strategien zu entwickeln. Das managen von sozialen Netzwerken ist kein Job, der bestimmten Uhrzeiten folgt – man ist also immer bei der Arbeit…

Jetzt aber nichts wie los und die Bewerbung an Barack Obama abschicken!

Facebook-Nutzer sind keine Teenager

1. März 2010

Laut einer Studie, durchgeführt von der Firma Royal Pingdom sind 25% der Social Media-Nutzer zwischen 35 und 44 Jahre alt. Nur 24% der Nutzer sind unter 25. Der durchschnittliche Nutzer ist 37 Jahre alt.

Die Firma untersuchte auch die Altersstruktur von Facebook. Interessanterweise liegt das Durchschnittsalter von Facebook-Nutzern bei 38, das von LinkedIn-Nutzern bei 44 und das von MySpace-Nutzern bei 31. Der durchschnittliche Twitter-Nutzer ist um die 39 Jahre alt.

In einer anderen Studie, die die Firma schon 2009 durchführte, kam heraus, dass 84% der Social Media-Seiten (Facebook, Twitter, MySpace,…) mehr weibliche als männliche Nutzer haben. 64% der MySpace-Nutzer sind weiblich. Dagegen ist das Verhältnis männlich-weiblich bei Facebook (57% weiblich) und Twitter (59% weiblich) relativ ausgewogen.

Wenn Sie schon Werbung über social media betreiben oder dies in naher Zukunft vorhaben, sollten Sie an diese Statistiken denken. Überlegen Sie sich, ob Sie hier wirklich Ihre Zielgruppe erreichen.


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