Archiv für die Kategorie ‘Blog’

Ist Marketing über social networks (soziale Netzwerke) Zeitverschwendung?

17. Juni 2010

Immer mehr Kleinunternehmer verbringen immer mehr Zeit mit social networking. Macht das Sinn oder ist das verschwendete Zeit?

Bloggen, twittern und Facebooken kostet auf jeden Fall Zeit – viel Zeit, wenn Sie nicht nur ab und zu Artikel posten wollen.

Manche Dinge lassen sich automatisieren, wie z.B. das Update Ihres Twitter-Accounts, der sich so Einstellen lässt, dass er automatisch die neuesten Nachrichten Ihres Blogs oder Ihrer Facebook-Seite überimmt. Aber natürlich sollte die Kommunikation über soziale Netzwerke persönlich bleiben. Das bedeutet, dass nicht alles automatisiert werden kann oder sollte. Wenn Sie wirklich mit Leuten interagieren wollen, müssen Sie selbst auf Fragen und eventuelle Kommentare auf Ihrem Blog oder Ihrer Facebook-Seite antworten.

Wozu unterhalten Unternehmen also Blogs, Twitter-Accounts und Facebook-Seiten, wenn das nur mit Arbeit verbunden ist?

Sie machen damit auf sich aufmerksam, wodurch Sie immer mehr Abonnenten bzw. ‘Follower’ gewinnen. Natürlich wollen Sie als Unternehmen oder Verein auch verkaufen. Entweder Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung oder den Zweck, den Ihre Organisation/ Ihr Verein verfolgt.
Wenn Sie also mit all Ihren Bemühungen in den social networks keine neuen Abonnenten, ‘Follower’ oder Kunden gewinnen, dann verschwenden Sie vermutlich nur Ihre Zeit.

Natürlich wird es einige Zeit (mindestens einige Monate) dauern, bis Sie mit Ihren Bemühungen in social networks Erfolg haben werden. Sollte der Erfolg allerdings nicht eintreten, sollten Sie sich überlegen, ob Sie die richtige Strategie gewählt haben. Vielleicht tun Sie besser daran, Ihre Zielgruppe über andere Kanäle anzusprechen.

Wieviel Zeit verbringen Sie mit social networking? Haben Sie das Gefühl, dass es Zeitverschwendung ist?

Test der firmeneigenen Produkte als virale Marketingkampagne

12. April 2010

Die Firma Blendtec aus West Orem in Utah (USA),  die Mixer, Rührgeräte, Küchenmaschinen und Mühlen für den kommerziellen, sowie den privaten Gebrauch herstellt und vertreibt,  ist sehr erfolgreich mit ihrer viralen Marketingkampagne “Will it blend?”.

Die Firma betreibt eigene Webseiten (www.blendtec.com, totalblender.com), ist aktiv auf Twitter (twitter.com/blendtec) und Facebook (www.facebook.com/BlendTec), hat eigene YouTube-Kanäle (www.youtube.com/user/Blendtec, www.youtube.com/user/InsideBlendtec) und betreibt einen Video-Blog (www.blendtec.com/willitblend). Die Firma stellt für Kunden und Interessierte auch Rezepte und “Healthy Eating”-Tipps über die eigene Webseite, sowie Facebook online.

Auf dem firmeneigenen Video-Blog mit dem Namen “Will it blend?” (zu deutsch: Lässt es sich mixen?) wird getestet, welche Produkte sich in den firmeneigenen Mixern zerkleinern lassen. Tom Dickson, der Gründer von Blendtec, schmeisst dabei in jedem Video ein oder mehrere Produkte in den Mixer. Bücher,  Softairwaffen, Laserpointer, Kameras, Camcorder, Gemälde,  Autoteile, Leuchtstäbe, Ski aber auch Obst, Gemüse und sonstige Lebensmittel. Die Blendtec-Geräte zerkleinern dabei scheinbar alles, bis nur noch Staub übrig bleibt. Dickson zerkleinerte schon iPhones  – das YouTube-Video der Zerkleinerung des iPhone wurde bislang über 8 Millionen mal aufgerufen, immerhin fast 4,5 Millionen Besucher schauten sich die Zerkleinerung des iPhone3G an. Besonders erfolgreich ist das neueste Video der Firma, das die Zerkleinerung des neuen Apple iPad zeigt. Das Video wurde erst am 5. April online gestellt, hat aber jetzt schon fast 3 Millionen Aufrufe zu verzeichnen.

Alle “Will it Blend?”-Videos der Firma sind dabei nach dem selben Schema aufgebaut und enthalten den Firmennamen, was den Wiedererkennungswert erhöht. Die “Will it blend?”-Kampagne läuft sehr erfolgreich seit 2006. Die Firma konnte seit Beginn der Kampagne einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. Mittlerweile gibt es für die Kampagne sogar eine  eigene Seite auf Wikipedia (en.wikipedia.org/wiki/Will_It_Blend).

Bloggen leicht gemacht – So erstellen Sie Ihren eigenen Blog

23. März 2010

Fangen Sie auf keinen Fall an zu bloggen, weil es cool ist. Bloggen Sie nur, wenn Sie ein bestimmtes Ziel verfolgen. Einen eigenen Blog zu eröffnen empfiehlt sich nur dann, wenn Sie etwas mitzuteilen haben bzw. Ihr Wissen zu einem bestimmten Thema weitergeben möchten. Sie können Ihren Blog auch dazu verwenden, mit Ihren Kunden zu kommunizieren und Kundenbeziehungen zu intensivieren.
Eine Zielgruppe sollte vorhanden sein – also Leute, bei denen Sie sich vorstellen können, dass Sie das lesen würden, was Sie geschrieben haben (wie z.B. Ihre Kunden).

Um loslegen zu können müssen Sie natürlich erstmal wissen, worum es geht. Schauen Sie sich dazu eine zeitlang (über mehrere Monate) verschiedene Blogs an und scheuen Sie sich auch nicht, diese zu kommentieren. Erst dann haben Sie einen Überblick, worum es eigentlich geht und was schon vorhanden ist. Mit über 50 Millionen Blogs die schon im Internet vorhanden sind, wird es allerdings zunehmend schwieriger, einen Blog mit einem relevanten Thema zu erstellen.
Seien Sie sich auch im Klaren darüber, dass Sie regelmäßig neue Artikel erstellen müssen, um Ihre Leser nicht zu langweilen.

Um Blogs zu finden suchen Sie diese über Suchmaschinen und geben Sie als Suchbegriff z.B. “[thema] blog” ein (das Wort Thema ersetzen Sie natürlich mit dem für Sie relevanten Begriff). Wenn Sie die richtigen Blogs gefunden haben, schauen Sie sich die sog. “Blogrolls” an, wo andere für Sie eventuell interessante Blogs aufgelistet sind. Verfassen Sie Kommentare nur, wenn Sie etwas von Bedeutung hinzuzufügen haben.
Um all Ihre Blogs einfach lesen zu können, tragen Sie sich als Abonnenten ein oder abonnieren Sie die Artikel über ein Tool, mit dem Sie alle Blogartikel als Übersicht bekommen, wie z.B. GoogleReader.

Für das Einrichten Ihres Blogs gibt es tolle kostenlose Möglichkeiten, wie z.B. http://de.wordpress.com, www.blogger.com (Googles Blog-Tool), www.blogger.de. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Seiten, wo Sie Ihren Blog eröffnen können. Dies ist nur ein kleine Auswahl davon.
Sie können Ihren Blog natürlich auch über das Content Management System (CMS) Ihrer Webseite erstellen. Das setzt allerdings voraus, dass benötigte Plugins bereits installiert sind.
Die kostenlosen Blogs die oben genannt wurden, haben den entscheidenden Vorteil, dass Sie sich nicht um Dinge wie Suchmaschinenoptimierung kümmern müssen, da dies bereits alles für Sie angelegt ist. Zudem sind meist auch Statistiktools inbregriffen. Damit haben Sie dann einen schnellen Überblick darüber, welche Ihrer Artikel überhaupt gelesen werden.

Wenn Sie sich dann an das Schreiben von Artikeln für Ihren Blog machen, sollten Sie nicht zu sehr mit Fachbegriffen um sich werfen. Schreiben Sie in leicht lesbarer Sprache, je nachdem welches Publikum Sie ansprechen. Achten Sie darauf, die Titel Ihrer Artikel aussagekräftig zu gestalten, damit den Lesern sofort klar wird, worum es geht.
Bleiben Sie beim Bloggen authentisch und vermeiden Sie es, über alles zu berichten – bleiben Sie bei einem bestimmten Thema. Stellen Sie auch Links zu themenrelevanten Seiten zur Verfügung – Blogs leben von der Verlinkung.

Buchtipp und Review – PC konkret: Homepage, Blog & Wiki von Stiftung Warentest

17. November 2009

Schieb, Jörg und Miller, Mirko: PC konkret – Homepage, Blog & Wiki, Stiftung Warentest: So präsentieren Sie sich im Internet, Berlin. ISBN 978-3-937880-59-4
12,90 €

Die Autoren stellen das Web 2.0 vor und erklären, was alles machbar ist. Dabei werden Communitys ebenso angesprochen, wie Blogs, Wikis, Homepage, Podcasts, sowie juristische Belange.

Fazit: Das sehr übersichtlich gestaltete Buch empfiehlt sich vor allem für die, die mit dem Web 2.0 bislang noch keine grossen Erfahrungen gemacht haben. Aber auch Leute, die bereits Ihre Erfahrungen gemacht haben, können hier noch dazu lernen.

Das Buch günstig kaufen: www.bookbutler.de


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