Archiv für die Kategorie ‘Kommunikation’

Was ist wirklich dran an der Werbung für Baby- und Kinderlebensmittel? – Dreiste Lügen, um den Eltern unserer Kleinsten das Geld aus der Tasche zu ziehen

12. September 2012
Fruchtzwerge!

Fruchtzwerge! (Photo credit: @yakobusan Jakob Montrasio 孟亚柯)

Die Baby- und Kindernahrungsindustrie tut alles dafür, um Eltern einzureden, dass die im Handel angebotenen Produkte für Babys und Kinder gesund und notwendig für das Wachstum der Kleinen sind. Eltern wird vorgegaukelt, sie bräuchten all diese Produkte, damit ihre Kinder groß werden. Vor allem beim ersten Kind und in den ersten Lebensmonaten des Babys wissen Eltern oftmals noch nicht so recht, welche Produkte Sinn machen.

Eltern denken natürlich, wenn das Produkt so angeboten wird, muss es ja gut sein für`s Baby und Kind. Aber halt: Für Erwachsene werden ja auch viele Dinge, wie z.B. Chips, Energy Drinks, Joghurt mit viel Zucker usw. angeboten. Und sind die etwa gut für uns?

Da machen niedliche Kühe Werbung für Pudding, Biene Maja und Bugs Bunny werben für Joghurt, lustige Papageie und die Maus für Müsli, Füchse für Wurst, Mäuse für Salami, Piraten für Suppe. Eines haben aber fast alle Produkte , die für Kleinkinder angeboten werden, gemeinsam: sie enthalten zuviel Fett, zuviel Zucker und oft auch noch zuviel Salz.

Zucker-Museum Berlin; anschaulicher Vergleich ...

Zucker-Museum Berlin; anschaulicher Vergleich des Zuckergehalts in Lebensmitteln mit der entsprechenden Menge Zuckerwürfel, Ferrero Milchschnitte; 30-g-Riegel enthält 6,6 g Zucker ~ 2 Stück Würfelzucker (Photo credit: Wikipedia)

Laut der Organisation Foodwatch verstößt der Nestlé-Konzern sogar gegen seine eigenen Unternehmensgründsätze, wenn es um die Vermarktung von Kinderprodukten geht. Foodwatch zufolge handelt es sich bei der Hälfte der Produkte, die Nestlé in Deutschland als Kinderprodukte anbietet um süße Snacks!

Kindercerealien zum Beispiel bestehen zu 30 Prozent aus Zucker und können somit ja wohl kaum als gesundes Frühstück angesehen werden. Damit sie aber trotzdem gekauft werden, behaupten die Hersteller ganz dreist, die Produkte seien ausgewogen und gesund. Die Werbung für solche Produkte erfolgt mit Hilfe diverser Comicfiguren. Dazu gibt es noch Sammelfiguren und Gewinnspiele. Genauso läuft es mit allen anderen Kinderlebensmitteln.

Babysaft oder Kinder-Saftschorle zu finden, der tatsächlich Saft enthält und nicht vollkommen überzuckert ist, ist unmöglich. Also wieder reine Geldmacherei. Billiges Saftkonzentrat mit Wasser in ein Fläschchen rein und fertig ist der Baby-/Kindersaft.
Baby- und Kinderkekse enthalten Zucker und Vanillearoma. So werden schon die Kleinsten an künstliche Aromen gewöhnt.

Kinder-Reiswaffeln sind bis zu fünfmal teurer, als normale Reiswaffeln. Dabei unterscheiden sie sich nur in der Größe. Die Zutaten sind die gleichen. Woher kommt dieser riesige Preisunterschied?

Kinder-Wurst enthält zuviel Fett (teilweise sogar mehr als normale Wurst) und zuviel Salz.

Aktuelles Beispiel Kindermilch: Anbieter behaupten sie sei ja soviel besser und gesünder für Kleinkinder als Kuhmilch. Laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist dem wohl nicht so. Kindermilch enthält wohl zu wenig Kalzium und Fett. Auch die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) hält Kindermilch für überflüssig.

Gegen Kindermilchproduzenten läuft laut Stiftung Warentest läuft derzeit sogar ein Verfahren des BVL. Laut SPIEGEL online forderte das BVL Hersteller von Kindermilch auf, ihre Kleinkindmilchgetränke vom Markt zu nehmen oder anders zu bewerben, da die Produkte “hinsichtlich der Zusammensetzung nicht an die Ernährungsbedürfnisse von Kleinkindern angepasst” sind. Dabei ist doch die Kindermilch eines der am meisten beworbenen Kinderlebensmittel überhaupt.

Stiftung Warentest (09/2012) meint Kinderlebensmittel sind „[…] oft überflüssig – und dazu meist recht teuer“. Laut Stiftung Warentest fahren die großen Babynahrungshersteller bereits ein Fünftel Ihres Umsatzes über Kleinkindprodukte ein!

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) hält die meisten Kinderprodukte ebenfalls für überflüssig und auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät vom Kauf von Kinderlebensmitteln ab (Stiftung Warentest 09/2012).

Dass Babys und Kleinkinder eigentlich größtenteils keine speziellen Nahrungsmittel benötigen zeigen z.B. der aid infodienst und Stiftung Warentest.

Schade, dass vor allem Eltern mit kleinen Kindern so belogen werden – auf Kosten der Gesundheit unserer Kleinsten!

Zitat von David Ogilvy – Lügen Sie nicht in Ihren Werbetexten

26. Januar 2011

„Never write an advertisement which you wouldn’t want your family to read. You wouldn’t tell lies to your own wife. Don’t tell them to mine.“/ David Ogilvy, advertising executive, 1911-1999

„Schreiben Sie niemals einen Werbetext, den Sie Ihre Familie nicht lesen lassen würden. Sie würden Ihrer eigenen Frau keine Lügen erzählen. Also erzählen Sie meiner Frau auch keine Lügen. “/ David Ogilvy, berühmter Werbetexter, 1911-1999

Natürlich wollen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in einem Werbetext anpreisen und als das Beste auf dem Markt präsentieren. Bleiben Sie dabei auf jeden Fall glaubwürdig. Ist Ihnen Ihre­­­ Anzeige peinlich? Dann vergessen Sie’s! Sie stehen nicht voll hinter dem, was Sie in den Werbetexten Ihres Flyers sagen? Dann können Sie Ihn einstampfen!

13 Schritte zu mehr Facebook-Fans: Wie Sie noch mehr Facebook-Nutzer dazu bringen, Ihre Facebook-Seite zu mögen

24. November 2010

Sie haben für Ihren Verein oder Ihr Unternehmen bereits eine Facebook-Seite erstellt und bereits einige Fans bzw. Anhänger? Um noch mehr Fans zu gewinnen, verbessern Sie zuerst Ihre Facebook-Seite und folgen Sie dann diesen 13 Schritten:

  1. Aktualisieren Sie Ihre Seite regelmäßig.
  2. Ihre Status-Updates sollten nicht zu lang sein.
  3. Organisieren Sie Facebook-Aktivitäten für Ihre Fans.
  4. Erstellen Sie Fotoalben auf Ihrer Facebook-Seite.
  5. Verwenden Sie auch Apps von Drittanbietern, wie z.B.  Involver, Poll-App. Eine Sammlung von Facebook-Apps finden Sie auch auf der Seite von Penn Olson.
  6. Kommunizieren Sie über Ihre Facebook-Seite. Dazu gehört auch das Beantworten von Kommentaren auf Ihrer Pinnwand.
  7. Fragen Sie Ihre Facebook-Anhänger nach deren Meinung zu Produkten und Dienstleistungen.
  8. Laden Sie Ihre Facebook-Anhänger dazu ein, neue Produkte zu testen.
  9. Bringen Sie Links zu Facebook überall an: auf Ihrer Webseite, Ihrem Blog, Ihren Visitenkarten, Flyern, Broschüren, T-Shirts, auf Ihrem Fahrzeug, Briefbogen, Briefumschlägen, Produkten, Verpackungen, …
  10. Fügen Sie ein Facebook-Banner auf Ihrer Webseite ein.
  11. Erstellen Sie exklusive Inhalte nur für Facebook. Ihre Facebook-Seite hat damit einen besonderen Wert und Sie geben Nutzern einen Grund, um Ihrer Facebook-Seite beizutreten und mit ihrem Netzwerk zu teilen.
    Exklusive Inhalte können z.B. facebookspezifische Preisnachlässe sein. Hierbei sollten Sie bestimmte Rabattcodes verwenden, um Ihre Marketingbemühungen auf Facebook einfach nachverfolgen zu können.
    Sie können natürlich auch Ware nur an Ihre Facebook-Fans verschenken.
    Teilen Sie exklusive Geschichten oder Videos mit Ihren Facebook-Anhängern.
  12. Bieten Sie Ihren Facebook-Anhängern ein einzigartiges Markenerlebnis. Zeigen Sie den Menschen z.B. etwas über Ihre Marke oder Ihr Unternehmen, was noch niemand zuvor gesehen hat. Sie können dies tun, indem Sie Produkte zeigen, die sich noch in der Entwicklung befinden und noch nicht im Verkauf erhältlich sind.
  13. Schaffen Sie eine Community von Meinungsbildnern. Kommunizieren Sie mit den Menschen, die andere beeinflussen und bringen Sie sie dazu, allen von Ihrer Marke zu erzählen. Bedanken Sie sich bei den wichtigsten Akteuren für deren Support und bringen Sie sie dazu, über Sie zu reden.

Veröffentlichung Ihrer Pressemitteilungen im Internet II – Kostenlose Online-Presseportale

19. Oktober 2010

In welche der angegebenen Presseportale Sie Ihre Pressemitteilungen einstellen bleibt Ihnen überlassen. Sie werden vermutlich keine Zeit haben, Ihre Pressemitteilungen immer in allen Diensten hochzuladen. Deshalb sollten Sie einige Presseportale, die Ihnen zusagen, heraussuchen. Falls Sie zusätzliche Dienste benötigen, sollten Sie das natürlich ebenfalls bei Ihrer Auswahl berücksichtigen.

Einige Portale bieten sogar zusätzliche Dienste (Suchmaschinenoptimierung Ihrer Meldung, Versand per E-Mail an Abonnenten, Übermittlung an RSS-Verzeichnisse, Veröffentlichung bei Twitter, …) kostenlos an. Ziehen Sie auch dies in Betracht.
Je mehr der Presseportale Ihre Mitteilung veröffentlichen, desto besser sind Sie in Zukunft verlinkt. Zudem werden Sie so immer besser über die Suchmaschinen gefunden.
Für die Benutzung einiger Portale ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Für andere müssen Sie nichts tun, außer Ihre Pressemitteilung dort einzustellen.

Hier können Sie kostenfrei Ihre Pressemitteilungen einstellen (sortiert nach eingestellten Meldungen – angefangen mit dem Presseportal, auf dem sich die meisten Meldungen finden):

Bei diesen kostenlosen Diensten ist unklar, wieviele Meldungen bereits eingestellt sind:

Diese kostenlosen Portale werden im Ausland betrieben (was aber nicht heißt, dass Sie deswegen besser oder schlechter, als die anderen Portale sind):

Farbsymbolik: Bedeutung der Farben II – Die Farbe Gelb

14. Oktober 2010

In einem Post über die Farbe Rot erfahren Sie auch mehr über Farbsymbolik im Allgemeinen.
Die Bedeutung der Farbe Gelb in Westeuropa und USA:

  • Gelb ist die Farbe der Sonne und wird mit Freude, Glück, Verstand, Energie, Ehre und Loyalität verbunden.
  • Die Farbe gelb produziert einen wärmenden Effekt, weckt Heiterkeit, stimuliert die geistige Aktivität und erzeugt Muskelenergie.
  • Reines Gelb ist ein Blickfang, was der Grund dafür ist, dass Taxis gelb lackiert werden. Oftmals wird gelb auf einem schwarzen Hintergrund als Warnung verwendet.
  • Werbung und Design
    • Mit Gelb werden oft bestimmte Teile eines Designs hervorgehoben.
    • Gelb wird verwendet, um freundliche, posititve Gefühle hervorzurufen.
    • Die Farbe Gelb wird vor allem in der Werbung für Kinderprodukte und Freizeitprodukte verwendet.
    • In der Werbung für renommierte, teure Produkte für Männer sollte Gelb nicht verwendet werden, da Männer die Farbe Gelb eher als „kindisch“ empfinden.
    • Auch in der Werbung für Produkte, bei denen Sicherheit und Stabilität wichtig sind, sollte Gelb vermieden werden, da es als instabil und spontan gilt.
    • Hellgelb sollten Sie bei weißem Hintergrund meiden, da es hier leicht verschwindet.
  • Farbabstufungen
    • Farbabstufungen der Farbe Gelb wirken optisch nicht besonders ansprechend, da die Farbe ihre Heiterkeit verliert und schnell schmutzig wirkt.
    • Stumpfes Gelb steht für Warnung, Verfall, Eifersucht und Krankheit.
    • Hellgelb wird mit Verstand, Freude und Frische verbunden.

Ideenfindung und Kreativitätstechniken II – So lassen Sie Kreativität zu: 16 Tipps für die kreative Problemlösung

12. Oktober 2010

Lassen Sie Kreativität in Ihrem täglichen (Arbeits-)Leben zu. Beachten Sie dabei folgende Tipps:

  1. Probieren Sie verschiedene Dinge aus.
  2. Wecken Sie bei anderen (z.B. Ihren Mitarbeitern) die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Routine killt Kreativität, da keine Notwendigkeit besteht, bei Routineaufgaben kreativ zu sein.
  3. Lassen Sie sich auf Aufgaben ein und seien Sie neugierig. Selbstzufriedenheit, Gleichgültigkeit und Desinteresse lähmen die Kreativität.
  4. Kalkulieren Sie Fehlschläge, Fehler oder Irrtümer ein.
  5. Grenzen Sie kreative Sitzungen von Ihrer alltäglichen Arbeit ab.
  6. Sorgen Sie für ein entspanntes Klima, damit sich kreative Einfälle entfalten können. Vermeiden Sie schlechte Rahmenbedingungen, wie z.B. ein Kreativitätsmeeting im Büro oder direkt vor dem Essen.
  7. Vermeiden Sie ungünstige Unternehmensstrukturen, z.B. wenn die Voraussetzungen fehlen, um kreative Neuerungen aufzunehmen oder wenn Transparenz und interne Kommunikation schlecht sind oder ganz fehlen.
  8. Schärfen Sie Ihre Aufmerksamkeit und betrachten Sie Dinge unvoreingenommen. Erwartungsdenken (set thinking) macht blind für Abweichungen.
  9. Das Problem an sich sollte im Vordergrund stehen.
  10. Verfolgen Sie Ihre Ziele hartnäckig und bleiben Sie an Ideen dran. Eine Idee zu haben heisst nicht, dass diese auch brauchbar ist. Ideen müssen zuerst ausgearbeitet werden, was dauern kann.
  11. Konzentrieren Sie sich auf eine Idee und arbeiten Sie diese aus.
  12. Setzen Sie Vertrauen in sich selbst und auch in Ihre Mitarbeiter. Mangelndes Selbstbewusstsein verhindert Kreativität, denn wer sich nichts zutraut geht auch kein Risiko ein und ist von vornherein überzeugt, zu scheitern.
  13. Ruhen Sie sich nicht auf Ihren Erfolgen aus. Verfolgen Sie stattdessen Entwicklungen und Trends.
  14. Schalten Sie Konkurrenzdruck aus. Konkurrenzdruck erschwert die Zusammenarbeit und Kommunikation und damit kreatives Arbeiten.
  15. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern keine Belohnungen an. Belohnungen erwecken nur das Interesse an der Prämie, statt an der Problemlösung.
  16. Arbeiten Sie nicht unter Zeitdruck. Planen Sie stattdessen genug Zeit ein und machen Sie Pausen. Zeitdruck kann für Kreativität tödlich sein, denn Ideen brauchen Zeit um zu reifen.

 


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