Archiv für die Kategorie ‘Gestaltung’

Was macht eine professionelle Webseite aus?

30. Juni 2011

Wenn Sie eine Webseite sehen, können Sie beurteilen, ob sie professionell gestaltet wurde? Folgen Sie einfach den folgenden Punkten und finden Sie heraus, ob die Webseite, die sie vor sich haben professionell gemacht ist.

  • Farbwahl: Bei einer professionellen Webseite stimmt die Farbwahl. Es wurde eine harmonische Farbpalette gewählt, die natürlich auch zum Thema der Webseite passt.
  • Aufbau: Die Webseite ist gut gegliedert und sehr übersichtlich. Sie verfügt über eine einfach Navigation, nach der nicht lange gesucht werden muss und die sich selbst erklärt.
  • Design: Es werden dezente Grafiken verwendet. Die Webseite enthält keine Animationen.
  • Typografie: Es werden nur drei bis vier unterschiedliche Schriftgrößen verwendet. Die verwendeten Schriften sind lesbar und haben die richtige Größe.
  • Ladezeit: Die Webseite hat eine geringe Ladezeit. Auch Fotogallerien werden schnell geladen.
  • Browserkompatibilität: Ganz egal, ob Sie die Webseite mit dem Internet Explorer oder Mozilla Firefox mit Mac oder PC öffnen, sie schaut immer gleich aus.
  • Dead links: Die Webseite hat keine toten Links. Alle Links stimmen und haben ein Ziel.
  • Texte: Die Texte sind prägnant und sinnvoll. Sie brauchen nicht stundenlang nach unten zu scrollen, um Texte komplett zu lesen.
  • Usability/Benutzerfreundlichkeit: Die Webseite ist einfach und intuitiv. Der Nutzer muss sich keine Gedanken machen, wie die Navigation funktioniert. Die Webseite hat gute Kontraste und lesbare Inhalte.
  • Barrierefreiheit: Die Schrift ist skalierbar, die Farben sind kontrastreich. Auf JavaScript und Flash wird komplett verzichtet, da dies nicht von Screenreadern erfasst werden kann.

Typografie und Webdesign – Lesbarkeit am Bildschirm

6. April 2011

Überaus wichtig für die Lesbarkeit eines Textes sind Schriftgröße, Zeilenlänge und Zeilenabstand.  Texte am Bildschirm sollten außerdem nicht zu lang sein, da sie meist nur überflogen und nicht komplett gelesen werden.

Schriften, die vom „normalen“ Schriftbild abweichen, wie z.B. kursive, schmalfette und halbfette Schriften erschweren die Lesbarkeit von Texten. Dadurch wird der Inhalt eines Textes langsamer aufgenommen.

Bei Texten am Bildschirm sollten Sie zwischen längeren (informativen) Texten und Überschriften unterscheiden.

Da Überschriften kürzer sind und damit schneller aufgenommen werden, können Sie hier (schwer lesbare) Schmuckschriften verwenden. Bei längeren Texten sollten Sie auf Schmuckschriften auf jeden Fall verzichten.

Beachten Sie bei der Gestaltung am Bildschirm unbedingt folgende Punkte:

  • Die Schriftgröße am Monitor sollte nicht unter 12 pt liegen.
  • Typografie am Bildschirm sollte kräftiger gestaltet sein, als Typografie für Printmedien. Die meisten unter Windows vorhandenen Schriften sind ohnehin bereits für die Verwendung am Bildschirm optimiert.
  • Verwenden Sie bei geringer Schriftgröße am Bildschirm keine Schrift mit Serifen. Diese Schriften werden schnell unlesbar.
  • Zeilen sollten nicht länger als 40 bis 60 Buchstaben sein.
  • Um die Lesbarkeit zu erhöhen, sollten Sie einen Schrifttyp mit einzelnen Buchstaben wählen, die nicht verwechselt werden können.
  • Verwenden Sie linksbündigen Flattersatz, der ist am leichtesten lesbar. Wählen Sie keinesfalls Blocksatz.
  • Da Kursivschrift am Bildschirm schlecht erkennbar ist, sollten Sie diese nach Möglichkeit sehr sparsam einsetzen.
  • Text, der ausschließlich mit Versalien (Großbuchstaben) geschrieben wird, ist um ein Vielfaches schlechter lesbar als Text aus Groß- und Kleinbuchstaben.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit weißen Text auf schwarzem Hintergrund, da dieser sehr schlecht lesbar ist.
  • Achten Sie bei der Schriftfarbe darauf, dass sie sich gut von der Hintergrundfarbe abhebt und der Text damit gut lesbar ist.

Gestaltung Ihrer Webseite am besten mit Content Management System

9. März 2011

Haben Sie als Freiberufler, kleines Unternehmen  oder Verein bereits einen Internetauftritt? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit!

Je nach Branche wird Sie ein Großteil Ihrer Kunden bzw künftigen Mitglieder über das Internet ausfindig machen.

Wenn Sie sich entscheiden, eine Webseite gestalten zu lassen, dann müssen Sie sich auch entscheiden, was für eine Art der Webseite Sie haben wollen.

Es gibt verschiedene Webdesigner, die Webseiten mit verschiedenen Grundlagen gestalten. So gibt es z.B. Webseiten, die komplett mit Flash gemacht werden, andere Webdesigner arbeiten mit reinem HTML und wieder andere gestalten Webseiten mit einem benutzerfreundlichen Content Management System (CMS).

Flash-Webseiten

Flash eignet sich hauptsächlich für Webseiten, die viel Animation benötigen. Derzeit gibt es immer weniger Webseiten, die ausschließlich mit Flash aufgebaut sind. Einige Werbeagenturen und Filmfirmen stellen ihre Projekte mit Flash vor. Auf diesen Seiten finden sich die Nutzer meist nicht ein, um Informationen zu bekommen, sondern um sich die Zeit zu vertreiben.

Natürlich können Sie Flash-Spiele auf jeder Art von Webseite einbauen. Dazu muss nicht die gesamte Webseite aus Flash bestehen.

Ein Nachteil der Flash-Webseiten ist, dass sie meist einige Zeit brauchen, bis sie geladen sind. Das kann bei langsamer Internetverbindung (z.B. über Handy) etwas nerven.
Auch mit der Suchmaschinenfreundlichkeit haben Flash-Seiten so ihre Probleme. Alle Seiten der Webseite müssen über HTML-Hyperlinks erreichbar sein, ansonsten werden sie von Suchmaschinen nicht gefunden.
Auch für Nutzer können Flash-Webseiten schwierig sein, wenn sich z.B. Text nicht kopieren oder ausdrucken lässt.
Sollten Sie Ihre Webseite oft aktualisieren wollen, ist das natürlich mit Flash nicht gerade am einfachsten. Dann sollten Sie lieber auf einen Internetauftritt mit Content Management System zurückgreifen, um es sich selbst so einfach wie möglich zu machen.

Schöne Beispiele für Flash-Webseiten: http://www.mono-1.com/monoface/main.html, http://waterlife.nfb.ca/,

Reine HTML-Webseiten

Vor einigen Jahren waren Webseiten, die mit reinem HTML und sog. Framesets aufgebaut waren der absolute Renner.  Nehmen Sie Abstand davon. Diese Webseiten lassen nicht viel gestalterischen Spielraum zu und Suchmaschinen haben ihre Probleme damit. Zudem ist die Aktualisierung relativ aufwendig.

Content Management Systeme

Lassen Sie Ihren Internetauftritt mit einem Content Management System (CMS) gestalten. Mit einem CMS können Sie nach Erstellung der Seiten bzw. des Designs alles weitere selbst übernehmen. Für die Aktualisierung brauchen Sie keinen Webdesigner oder Administrator mehr! Die Aktualisierung ist unglaublich einfach und kann von jedem Computer mit Internetanschluss erledigt werden. Dabei wird ein Editor verwendet, der es erlaubt Texte (Listen, Tabellen, etc.) und Bilder in die einzelnen Seiten einzufügen, so wie es bei einer Textverarbeitung (z.B. Word, WordPerfect oder OpenOffice Write) üblich ist. Der Editor funktioniert unter den Betriebssystemen Microsoft Windows und Apple MacOS X und setzt die Verwendung eines Browsers voraus. Bei einem Content Management System können – ganz ohne HTML -Kenntnisse – Änderungen der Website nach kurzer Einweisung von jedem vorgenommen werden. Alle Inhalte können von Ihnen aktualisiert, positioniert, umsortiert sowie gelöscht werden. Die Menüführung der Website ist frei durch Sie bestimmbar, veränderbar bzw. sortierbar.

Die Seiten müssen nicht statisch sein. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, diverse Flash-Elemente, Videos oder ähnliches einzubauen.

Wir bei AGADUGU Marketing&Design arbeiten mit dem CMS Joomla! Dabei handelt es sich um ein sog. Open-Source Content Management System. Das hat für Sie den Vorteil, dass es grundsätzlich kostenlos erhältlich ist und daher nur noch auf Ihre Anforderungen angepasst werden muss. Ebenso können Sie sich sicher sein, dass Sie auch noch in einigen Jahren Webdesigner finden, die Ihnen Ihr System anpassen bzw. überarbeiten können. Zudem kann Ihre Website jederzeit ohne große Probleme erweitert werden (z.B. wenn Sie in einiger Zeit einen Webshop in Ihre Website integrieren wollen). Der Umfang der einzelnen Seiten ist lediglich durch den freien Speicherplatz Ihres Hostingpakets begrenzt.

Sollten Sie Interesse an einem Internetauftritt mit Content Management System haben, sprechen Sie uns an: cdoering@agadugu.de
Wir erstellen Ihnen gerne ein kostengünstiges Angebot!

Typografie – Wie Sie die Lesbarkeit Ihrer Drucksachen verbessern

9. Februar 2011

Wenn Sie selbst Flyer, Broschüren oder ähnliches gestalten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Texte gut lesbar sind. Ansonsten kann es sein, dass Sie Texte verfassen, die nicht gelesen werden. Die Lesbarkeit eines Textes wird an der Zeit, die erforderlich ist, einen Text ohne Ermüdungserscheinungen zu erfassen, gemessen.

Beachten Sie die folgenden Hinweise bei der Auswahl Ihrer Schrift und stellen Sie damit sicher, dass Ihre Texte auch Beachtung finden.

Sehr wichtig ist die Textgröße. Texte sollten nicht zu klein, aber auch nicht zu groß geschrieben werden. Eine Schriftgröße von 6 pt ist für die meisten Menschen nur noch mit Mühe zu lesen. Aber auch Text mit einer Größe von 10 pt kann für Menschen, deren Sehfähigkeit eingeschränkt ist, schwer lesbar sein. Wählen Sie jedoch eine Größe von 48 pt, kann dies auch wieder die Lesbarkeit einschränken, da dadurch nur ein paar wenige Worte in eine Zeile passen.

Auch Zeilenlänge und Zeilenabstand sind relevant, wenn es um die Lesbarkeit geht. Die Zeilen sollten nicht zu lang sein. Hier gilt aber auch wieder, eine zu kurze Zeilenlänge ist ebenfalls schlecht lesbar. Dasselbe gilt für den Zeilenabstand. Ein zu großer Zeilenabstand reißt den Text auseinander. Ein zu geringer Zeilenabstand dagegen quetscht den Text zu sehr aufeinander.

Denken Sie auch daran, dass wir bestimmte Schriftbilder gewohnt sind. Das heißt, dass wir Texte in bestimmten Schriftbildern schneller und einfacher lesen können. Kurze Textstücke (z.B. Überschriften) können natürlich in ungewöhnlichen Schriftbildern geschrieben sein.

Ebenfalls beachten sollten Sie auch das Material, auf dem gedruckt wird, sowie die Hintergrundfarbe. Farben können auf verschiedenen Papieren unterschiedlich wirken. Eine Schriftfarbe, die am Bildschirm auf dem farbigen Hintergrund gut aussieht, kann auf dem gedruckten Flyer schlecht lesbar sein. Weiße Schrift auf hellgrünem Hintergrund ist z.B. auf bestimmten Recyclingpapieren nur schwer lesbar.

Am einfachsten lesbar ist linksbündiger Flattersatz. Da dies nicht immer gut aussieht, wird stattdessen oftmals Blocksatz gewählt. Zentrierte Texte sind schwer lesbar, ebenso rechtsbündig gesetzter Text.

CMYK und RGB: Farben für den Druck und Bildschirmfarben

2. Februar 2011

Es gibt viele verschiedene Farbordnungssysteme mit unterschiedlichen Ordnungskriterien. Die gebräuchlichsten Farbmischsysteme sind das RGB- und das CMYK-System. Die Farben die auf dem Bildschirm angezeigt werden basieren auf der Farbtabelle RGB. Beim Druck wird mit CMYK-Werten gearbeitet.

RGB

Die Bezeichnung RGB ist abgeleitet von Red, Green, Blue – Rot, Grün, Blau. Das RGB-Farbmodell ist ein additives Farbmodell, das von Computer- und Fernseh-Monitoren, Digitalkameras und Scannern verwendet wird. RGB-Farbräume sind z.B sRGB (standardRGB), CIE RGB und PAL/SECAM.

CMYK

Die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung sind Cyan, Magenta und Yellow (Gelb). Zur Kontrastunterstützung wird im Mehrfarbendruck noch zusätzlich Black (Schwarz) verwendet. Je nachdem auf welcher Art von Papier unter welchen Druckbedingungen gedruckt wird, kann es zu verschiedenen Druckergebnissen kommen.

Umwandlung von RGB- in CMYK-Modus

Fotos, die Sie ins Internet stellen wollen sollten also im RGB-Modus abgespeichert werden. Fotos, die Sie in einem Flyer verwenden, den Sie dann in einer Druckerei drucken lassen, sollten Sie immer im CMYK-Modus abspeichern. Beachten Sie, dass es bei der Umwandlung von RGB- in CMYK-Modus zu leichten Farbverschiebungen kommen kann.

Mit Adobe Photoshop ist die Umwandlung eines Fotos vom RGB- in den CMYK-Modus (oder umgekehrt) sehr einfach: Öffnen Sie die Datei in Photoshop. Klicken Sie dann auf Bearbeiten > Modus > CMYK (bzw. RGB). Abspeichern nicht vergessen.

Farbsymbolik – Bedeutung der Farben VI: Die Farbe Blau

15. Dezember 2010
Die Farbe Blau

Die Farbe Blau

Die Bedeutung der Farbe Blau in Westeuropa und USA:

Blau

  • Blau ist die Farbe des Himmels und des Meeres. Es wird oft mit Tiefe, Ruhe, Stille, Aufrichtigkeit, Stabilität, Vertrauen, Loyalität, Weisheit, Vertrauen, Intelligenz, Glaube und Wahrheit verbunden.
  • Blau gilt als vorteilheift für Körper und Geist. Es verlangsamt den menschlichen Stoffwechsel und hat eine beruhigende Wirkung.
  • Werbung und Design
    Blau wird oftmals in der Werbung für Produkte und Dienstleistungen rund um Sauberkeit, Luft und Himmel sowie Wasser und Meer verwendet.
    Die Farbe Blau wird auch bei der Werbung für High-Tech-Produkte verwendet und vermittelt dort Präzision.
    Bei der Werbung für Lebensmittel und Kochen sollte die Farbe Blau vermieden werden, da sie den Appetit unterdrückt.
    Zusammen mit warmen Farben, wie Gelb oder Rot, können lebhafte Designs erstellt werden.
  • Farbabstufungen
    Hellblau
    wird mit Gesundheit, Heilung, Ruhe, Weichheit und Verständnis verbunden.
    Dunkelblau steht für Wissen, Macht, Seriosität und Integrität.

Farbsymbolik: Bedeutung der Farben I – Die Farbe Rot
Farbsymbolik: Bedeutung der Farben II – Die Farbe Gelb
Farbsymbolik: Bedeutung der Farben III – Die Farben Orange und Braun
Farbsymbolik – Bedeutung der Farben IV: Schwarz und Weiss
Farbsymbolik: Bedeutung der Farben V: Die Farbe Grün


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