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Was ist wirklich dran an der Werbung für Baby- und Kinderlebensmittel? – Dreiste Lügen, um den Eltern unserer Kleinsten das Geld aus der Tasche zu ziehen

12. September 2012
Fruchtzwerge!

Fruchtzwerge! (Photo credit: @yakobusan Jakob Montrasio 孟亚柯)

Die Baby- und Kindernahrungsindustrie tut alles dafür, um Eltern einzureden, dass die im Handel angebotenen Produkte für Babys und Kinder gesund und notwendig für das Wachstum der Kleinen sind. Eltern wird vorgegaukelt, sie bräuchten all diese Produkte, damit ihre Kinder groß werden. Vor allem beim ersten Kind und in den ersten Lebensmonaten des Babys wissen Eltern oftmals noch nicht so recht, welche Produkte Sinn machen.

Eltern denken natürlich, wenn das Produkt so angeboten wird, muss es ja gut sein für`s Baby und Kind. Aber halt: Für Erwachsene werden ja auch viele Dinge, wie z.B. Chips, Energy Drinks, Joghurt mit viel Zucker usw. angeboten. Und sind die etwa gut für uns?

Da machen niedliche Kühe Werbung für Pudding, Biene Maja und Bugs Bunny werben für Joghurt, lustige Papageie und die Maus für Müsli, Füchse für Wurst, Mäuse für Salami, Piraten für Suppe. Eines haben aber fast alle Produkte , die für Kleinkinder angeboten werden, gemeinsam: sie enthalten zuviel Fett, zuviel Zucker und oft auch noch zuviel Salz.

Zucker-Museum Berlin; anschaulicher Vergleich ...

Zucker-Museum Berlin; anschaulicher Vergleich des Zuckergehalts in Lebensmitteln mit der entsprechenden Menge Zuckerwürfel, Ferrero Milchschnitte; 30-g-Riegel enthält 6,6 g Zucker ~ 2 Stück Würfelzucker (Photo credit: Wikipedia)

Laut der Organisation Foodwatch verstößt der Nestlé-Konzern sogar gegen seine eigenen Unternehmensgründsätze, wenn es um die Vermarktung von Kinderprodukten geht. Foodwatch zufolge handelt es sich bei der Hälfte der Produkte, die Nestlé in Deutschland als Kinderprodukte anbietet um süße Snacks!

Kindercerealien zum Beispiel bestehen zu 30 Prozent aus Zucker und können somit ja wohl kaum als gesundes Frühstück angesehen werden. Damit sie aber trotzdem gekauft werden, behaupten die Hersteller ganz dreist, die Produkte seien ausgewogen und gesund. Die Werbung für solche Produkte erfolgt mit Hilfe diverser Comicfiguren. Dazu gibt es noch Sammelfiguren und Gewinnspiele. Genauso läuft es mit allen anderen Kinderlebensmitteln.

Babysaft oder Kinder-Saftschorle zu finden, der tatsächlich Saft enthält und nicht vollkommen überzuckert ist, ist unmöglich. Also wieder reine Geldmacherei. Billiges Saftkonzentrat mit Wasser in ein Fläschchen rein und fertig ist der Baby-/Kindersaft.
Baby- und Kinderkekse enthalten Zucker und Vanillearoma. So werden schon die Kleinsten an künstliche Aromen gewöhnt.

Kinder-Reiswaffeln sind bis zu fünfmal teurer, als normale Reiswaffeln. Dabei unterscheiden sie sich nur in der Größe. Die Zutaten sind die gleichen. Woher kommt dieser riesige Preisunterschied?

Kinder-Wurst enthält zuviel Fett (teilweise sogar mehr als normale Wurst) und zuviel Salz.

Aktuelles Beispiel Kindermilch: Anbieter behaupten sie sei ja soviel besser und gesünder für Kleinkinder als Kuhmilch. Laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist dem wohl nicht so. Kindermilch enthält wohl zu wenig Kalzium und Fett. Auch die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) hält Kindermilch für überflüssig.

Gegen Kindermilchproduzenten läuft laut Stiftung Warentest läuft derzeit sogar ein Verfahren des BVL. Laut SPIEGEL online forderte das BVL Hersteller von Kindermilch auf, ihre Kleinkindmilchgetränke vom Markt zu nehmen oder anders zu bewerben, da die Produkte “hinsichtlich der Zusammensetzung nicht an die Ernährungsbedürfnisse von Kleinkindern angepasst” sind. Dabei ist doch die Kindermilch eines der am meisten beworbenen Kinderlebensmittel überhaupt.

Stiftung Warentest (09/2012) meint Kinderlebensmittel sind „[…] oft überflüssig – und dazu meist recht teuer“. Laut Stiftung Warentest fahren die großen Babynahrungshersteller bereits ein Fünftel Ihres Umsatzes über Kleinkindprodukte ein!

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) hält die meisten Kinderprodukte ebenfalls für überflüssig und auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät vom Kauf von Kinderlebensmitteln ab (Stiftung Warentest 09/2012).

Dass Babys und Kleinkinder eigentlich größtenteils keine speziellen Nahrungsmittel benötigen zeigen z.B. der aid infodienst und Stiftung Warentest.

Schade, dass vor allem Eltern mit kleinen Kindern so belogen werden – auf Kosten der Gesundheit unserer Kleinsten!

Mit zehn Schritten zum Erfolg – Og Mandinos „The Greatest Salesman in the World“

15. August 2012

Heute möchte ich Ihnen Og Mandinos Buch „The Greatest Salesman in the World“ (auf Deutsch „Der beste Verkäufer der Welt“), das ich eben zum zweiten Mal las, empfehlen. Da ich das Buch in der Originalsprache, also in Englisch, gelesen habe, zitiere ich hier direkt in Englisch, übersetze es Ihnen aber natürlich ins Deutsche.

Bücher

Og Mandino erzählt die Geschichte von Hafid, einem armen Kamelhirten, der zu Reichtum und Wohlstand gelangt. Das Buch dient als Anleitung zu einer Philosophie des Verkaufens und des Erfolgs.

Wenn Sie beim Lesen des Buchs der von Mandino vorgeschlagenen Struktur folgen, würde es ungefähr 10 Monate dauern, um das Buch zu lesen. Das Werk ist in 10 sog. Schriftrollen unterteilt, die von Hafid, der Hauptfigur des Buchs gelesen werden.
Laut Anweisung des Autors soll die erste Schriftrolle dreimal täglich für 20 Tage gelesen werden. Erst danach wird mit der zweiten Schriftrolle begonnen. Dies geht bis Schriftrolle 10 so weiter.

Jede Schriftrolle ist so geschrieben, dass alle Tipps leicht verinnerlicht werden können, wenn die Schriftrolle nur oft genug gelesen wird. Die Schriftrollen enden immer mit den wichtigsten Hinweisen, wie zum Beispiel „I will win. I will persist. I will win.“ (zu Deutsch „Ich werde gewinnen. Ich werde ausharren. Ich werde gewinnen.“).

Og Mandinos Buch wurde erstmals 1968 veröffentlicht und 1983 von Bantam neu aufgelegt. Im Jahr 1970 kaufte Success Motivation Institute, die Rechte, um die Audio-Aufnahme zu produzieren. Eine Hardcover-Ausgabe wurde von Buccaneer Books im Juni 1993 veröffentlicht.

In den Schriftrollen finden sich nicht nur Tipps zum Verkauf. Mandino gibt hier Weisheiten weiter, die jeder – egal ob Verkäufer oder nicht – im eigenen Leben verwenden kann und sollte.

In Schriftrolle eins geht es darum, dass mit dieser Schriftrolle ein neues Leben begonnen wird („Today I begin a new life“). Ein Leben, in dem Scheitern keinen Platz hat. Durch das ganze Buch hinweg finden sich immer wieder schöne Zitate. Hier z.B. „Failure is man´s inability to reach his goals in life, whatever they may be.“ Zu deutsch etwa “ Scheitern ist das Unvermögen, seine Ziele im Leben zu erreichen, was auch immer sie sein mögen.“ Og Mandino führt hier in Schriftrolle eins den ersten Grundsatz ein: “I will form good habits and become their slave.” (zu Deutsch etwa „Ich werde mir gute Gewohnheiten aneignen und deren Sklave werden.“)

So folgen durch das Buch hinweg neun weitere Grundsätze – in jeder Schriftrolle einer.

Schriftrolle zwei beginnt mit dem Satz „I will greet this day with love in my heart“ („Ich werde diesen Tag mit Liebe in meinem Herzen begrüßen”). Wer sich daran und an die weiteren Tipps des Kapitels hält, geht mit Sicherheit sehr positiv durch den Tag.

In Schriftrolle drei dreht sich alles um „I will persist until I succeed“ („Ich werde ausharren, bis ich Erfolg habe“). Dabei geht es vor allem darum, immer einen weiteren Schritt zu tun, da der Erfolg hinter der nächsten Kurve liegen könnte. Mandino gibt hier sehr konkrete Tipps „I will never consider defeat and I will remove from my vocabulary such words and phrases as quit, cannot, unable, impossible, out of the question, improbable, failure, unworkable, hopeless, and retreat;“ (zu Deutsch „Ich werde eine Niederlage nie in Betracht ziehen und ich werde aus meinem Vokabular solche Wörter und Phrasen entfernen wie aufgeben, kann nicht, nicht in der Lage, unmöglich, indiskutabel, unwahrscheinlich, Scheitern, nicht ausführbar, hoffnungslos und Rückzug“).

Schriftrolle vier beginnt mit dem Satz „I am nature´s greatest miracle“ („Ich bin das größte Wunder der Natur“). Mandino meint damit, dass jeder Mensch einzigartig ist und einzigartige Fähigkeiten besitzt, die er keinesfalls vergessen sollte. Die Einzigartigkeit sollte in vollen Zügen gefördert werden. Dies geschieht am besten durch die Betonung der Unterschiede und das Verstecken der Gemeinsamkeiten. Dieser Tipp ist vor allem für Verkäufer, Dienstleister, Bewerber usw. sehr hilfreich. Aber auch für alle anderen, da ja jeder versucht, wie sein Nachbar zu sein.

Der Tipp aus Schriftrolle fünf lautet „I will live this day as if it is my last“ („Ich werde diesen Tag leben, als wäre es mein letzter“). Dabei geht es darum, keine Zeit auf die Misserfolge von gestern zu verschwenden, sondern sich stattdessen auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Prokrastination (Aufschieben) wird dabei mit Handeln vernichtet, Zweifel werden unter Vertrauen und Glaube begraben und Angst wird mit Selbstvertrauen zerstört.

In Schriftrolle sechs geht es um Emotionen: „Today I will be master of my emotions“ („Heute werde ich Herr meiner Emotionen sein“). Dabei verrät Og Mandino ein Geheimnis „Weak is he who permits his thoughts to control his actions; strong is he who forces his actions to control his thoughts“ („Schwach ist er, der seinen Gedanken erlaubt, seine Handlungen zu kontrollieren; stark ist, wer seine Handlungen zwingt, seine Gedanken zu kontrollieren“). Dabei listet er auf, wie Launen durch positive Handlungen beeinflusst werden können/sollen.

Schriftrolle sieben beginnt mit „I will laugh at the world“ („Ich werde die Welt belachen”). Dabei geht es hauptsächlich darum, die Geschehnisse um einen herum nicht allzu ernst zu nehmen und lieber darüber zu lachen. Hier findet sich auch der Hinweis, dass ohne Lachen eigentlich gar nichts geht und das es ohne Lachen keinen Erfolg geben kann.

Thema der Schriftrolle acht ist „Today I will multiply my value a hundredfold“ („Heute werde ich meinen Wert um das Hundertfache multiplizieren”). Hier findet sich folgender witziger Vergleich, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: „I am liken to a grain of wheat which faces one of three futures. The wheat can be placed in a sack and dumped in a stall until it is fed to swine. Or it can be ground to flour and made into bread. Or it can be placed in the earth and allowed to grow until its golden head divides and produces a thousand grains form one. I am liken to a grain of wheat with one difference. The wheat cannot choose whether it be fed to swine, ground for bread, or planted to multiply. I have a choice and I will not let my life be fed to swine nor will I let it be ground under the rocks of failure and despair to be broken open and devoured by the will of others”
(“Ich bin mit einem Weizenkorn vergleichbar, das eines von drei Zukunftsgesichtern entgegen sieht. Der Weizen kann in einen Sack gelegt werden und kippte in einen Stall geworfen werden, bis er den Schweinen verfüttert wird. Oder er kann den Mehl gemahlen und zu Brot verarbeitet werden. Oder er kann in die Erde gelegt werden und wachsen gelassen werden, bis sein goldener Kopf sich teilt und mehr als tausend Körner aus einem erzeugt. Ich bin mit einem Weizenkorn vergleichbar, mit einem Unterschied. Der Weizen kann nicht entscheiden, ob er den Schweinen verfüttert wird, für Brot gemahlen wird oder gepflanzt wird, um sich zu vermehren. Ich habe eine Wahl und ich werde nicht zulassen, dass mein Leben den Schweinen verfüttert wird, noch werde ich zulassen, dass es unter den Felsen des Scheiterns und der Verzweiflung zerrieben wird und durch den Willen Anderer verschlungen wird.“)
In dieser Schriftrolle werden zudem Tipps zum Zeitmanagement gegeben: Zuerst sollen Zielen für den Tag festgelegt werden, dann für die Woche, für den Monat, für das Jahr, für das Leben. Mandino weist darauf hin, dass es wichtig ist, Zielsetzungen zu haben, damit sich das Leben herauskristallisieren kann. Um Ziele festzulegen wird die Leistung der Vergangenheit um ein Hundertfaches multipliziert. Dies ist dann der zukünftige Standard. Dadurch wird jeden Tag ein höheres Ziel erreicht. Dabei ist es aber laut Mandino wichtig, die eigenen Tagen und Handlungen zu übertreffen und nicht die der Anderen.

In Schriftrolle neun geht es darum zu handeln: „I will act now“ („Ich werde jetzt handeln“). Laut Mandino ist Handeln die Nahrung des Erfolgs. Dinge sollten nicht auf morgen verschoben werden, da es ein Morgen niemals geben wird. Das gesamte Kapitel erinnert stark an den Spruch „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“

In Schriftrolle zehn, die letzte der Schriftrollen, bevor es weiter geht mit der Geschichte um Hafid, geht es darum, um das „Richtige“ zu beten: „I will pray for guidance“ („Ich werde für Orientierungshilfe beten“).

Auch wenn ich Ihnen jetzt hier schon einen detaillierten Einblick in das Buch gegeben habe, möchte ich Ihnen doch ans Herz legen, das Buch selbst zu lesen – egal in welcher Sprache. Es lohnt sich!
;-)

Ideenfindung und Kreativitätstechniken III: Mindmapping

11. März 2012

Mindmaps lassen sich immer und überall erstellen. Sie brauchen dazu nur Stift und Papier. Die Methode ist einfach, schnell zu erlernen und kann universell eingesetzt werden.

Mindmap 1

Mindmap zum Thema “Sonne”

Beim Anlegen einer Mindmap wird das Prinzip der Assoziation angewendet. Dabei ist ein freier Gedankenfluss sehr wichtig.

Mit Hilfe von Mindmaps können die verschiedensten Themen visuell dargestellt werden. Das kann zum Planen sehr hilfreich sein oder einfach nur beim Mitschreiben.

Wichtig ist, beim Anlegen von Mindmaps weißes Papier (also ohne Linien oder Kästchen) im Querformat zu verwenden. Da Mindmaps riesige Ausmaße annehmen (können), verwenden Sie am besten gleich ein großes Stück Papier (z.B. A3).

Schreiben Sie das Thema in die Mitte. Wenn möglich, zeichnen Sie den Begriff daneben. Versuchen Sie auch bei abstrakteren Themen eine kleine Skizze neben den Begriff zu setzen – das prägt ein.

Von der Mitte ausgehend wird für jeden Unterpunkt eine Linie gezeichnet. Schreiben Sie die Schlüsselworte zu den Unterpunkten auf die Linien. Am besten mit Großbuchstaben/ Druckbuchstaben – das erhöht die Lesbarkeit. Überlegen Sie dabei nicht allzu lange, sondern schreiben, was Ihnen als erstes in den Sinn kommt.

Ausgehend von den Linien mit den Unterpunkten zeichnen Sie Linien, die von den Unterpunkten abzweigen. Die Unterpunkte werden also untergliedert. Von diesen Linien gehen nun wieder Linien aus usw.

Arbeiten Sie mit verschiedenen Farben. Das erhöht die Übersichtlichkeit. Sie können z.B. für jedes Hauptthema eine andere Farbe verwenden. Zusammenhängende Gedanken und Ideen können ebenfalls mit derselben Farbe markiert werden.

Mit Hilfe von zusätzlichen Anmerkungen können Sie Inhalte und Prozesse erläutern.

Arbeiten Sie auch mit Symbolen. Das macht es einfacher, den Inhalt zu erfassen. Skizzieren Sie z.B. Pfeile, geometrische Formen, Ausrufezeichen, Fragezeichen oder sonstige Bilder.

Um den freien Gedankenfluss zu gewährleisten, sollten Sie nicht lange überlegen, um einen Zweig zu vervollständigen. Das können Sie später immer noch tun, wenn Sie die Mindmap nochmals skizzieren.

Mindmap 2

Mindmap zum Thema “Garten”

Vorteile einer Mindmap

  • Das Hauptthema kann sehr schnell erfasst werden. Probleme können vereinfacht und damit leicht verständlich dargestellt werden. Man kann sich durch die Verwendung von einigen Schlüsselwörtern auf das Wesentliche konzentrieren.
  • Durch die Verästelung wird eine Strukturierung vorgenommen ebenso wie eine Hierarchisierung.
  • Durch die grafische Darstellung können Lücken leicht erkannt werden.
  • Eine Mindmap kann immer weiter wachsen.
  • Ideen, die zusammen gehören können mit Hilfe von Farbe leicht sichtbar gemacht werden.

Ich persönlich finde es am einfachsten, Mindmaps auf Papier anzulegen, da hier die Gedanken freier fließen können und nicht vom Computer eingeschränkt werden. Fertige Mindmaps können leicht vom Papier in den Computer übertragen werden. Dazu gibt es sowohl kostenpflichtige, als auch kostenlose Software. Dazu bald mehr in einem separaten Artikel.

Seien Sie gewarnt, Mindmapping kann schnell zur Sucht werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, werden Sie immer effektiver im Erstellen von Mindmaps und erstellen womöglich zu allen Ihren Problemen eine Mindmap. Eine Mindmap an sich löst aber noch nicht das ursprüngliche Problem.

Mindmaps sind sehr individuell. Sie sind quasi ein Abbild Ihrer Gedanken. Sie können zwar zu neuen Ideen anregen, aber nicht Ihre Gedanken ersetzen. Die eigentliche Bedeutung einer Mindmap erschließt sich nur für denjenigen, der sie erstellt hat. Wenn Sie also Mindmaps von anderen verwenden, lassen Sie sich diese ganz genau erklären.

Komplizierte Sachverhalte können mit Mindmaps einfach dargestellt werden und auf Schlüsselbegriffe reduziert werden. Hinter diesen Schlüsselbegriffen verstecken sich dann Probleme, die auf der Mindmap nicht sichtbar werden. Zudem wird eine Ordnung suggeriert, die vielleicht gar nicht vorhanden ist. Seien Sie also auf der Hut.

Hier noch ein  Video zum Thema Mindmapping mit Tony Buzan, dem Erfinder der Mindmap

Was macht eine professionelle Webseite aus?

30. Juni 2011

Wenn Sie eine Webseite sehen, können Sie beurteilen, ob sie professionell gestaltet wurde? Folgen Sie einfach den folgenden Punkten und finden Sie heraus, ob die Webseite, die sie vor sich haben professionell gemacht ist.

  • Farbwahl: Bei einer professionellen Webseite stimmt die Farbwahl. Es wurde eine harmonische Farbpalette gewählt, die natürlich auch zum Thema der Webseite passt.
  • Aufbau: Die Webseite ist gut gegliedert und sehr übersichtlich. Sie verfügt über eine einfach Navigation, nach der nicht lange gesucht werden muss und die sich selbst erklärt.
  • Design: Es werden dezente Grafiken verwendet. Die Webseite enthält keine Animationen.
  • Typografie: Es werden nur drei bis vier unterschiedliche Schriftgrößen verwendet. Die verwendeten Schriften sind lesbar und haben die richtige Größe.
  • Ladezeit: Die Webseite hat eine geringe Ladezeit. Auch Fotogallerien werden schnell geladen.
  • Browserkompatibilität: Ganz egal, ob Sie die Webseite mit dem Internet Explorer oder Mozilla Firefox mit Mac oder PC öffnen, sie schaut immer gleich aus.
  • Dead links: Die Webseite hat keine toten Links. Alle Links stimmen und haben ein Ziel.
  • Texte: Die Texte sind prägnant und sinnvoll. Sie brauchen nicht stundenlang nach unten zu scrollen, um Texte komplett zu lesen.
  • Usability/Benutzerfreundlichkeit: Die Webseite ist einfach und intuitiv. Der Nutzer muss sich keine Gedanken machen, wie die Navigation funktioniert. Die Webseite hat gute Kontraste und lesbare Inhalte.
  • Barrierefreiheit: Die Schrift ist skalierbar, die Farben sind kontrastreich. Auf JavaScript und Flash wird komplett verzichtet, da dies nicht von Screenreadern erfasst werden kann.

Professionalität als Teil Ihrer Marketingstrategie

11. Mai 2011

Eigentlich sollte das professionelle Auftreten gegenüber Kunden nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch ein Teil der Marketingstrategie eines jeden Unternehmers sein. Denn nur wenn Sie Ihren Kunden angemessen gegenüber treten, werden Sie von diesen auch ernst genommen. Gute Kommunikation ist extrem wichtig.

Hier einige Beispiele, die es so nicht geben sollte:

  • Eine Spielzeugladenbesitzerin, die Kunden sagt, dass Sie mit Ihren Augen schauen sollen und nichts anfassen dürfen.
  • Eine Bedienung die am Tisch dem einen Gast Salat und zeitgleich dem anderen Gasst ein Schüsselchen Apfelmus serviert, den zum Apfelmus gehörenden Kaiserschmarrn dann aber erst eine dreiviertel Stunde später bringt.
  • Ein Kellner, der hämisch lacht, als ihm der Kunde nur wenig Trinkgeld gibt.
  • Eine Friseuse, die der neuen Kundin gleich beim ersten Besuch von allen Ihren Lebensproblemen erzählt.
  • Ein Ladenbesitzer der herum schauende Kunden mit einem sehr spitzen und schnippischen oder auch grantigen „Kann ich ihnen helfen“ begrüßt.
  • Ein Dachdecker, der verspricht am nächsten Tag um neun Uhr morgens vorbeizukommen und dann erst zwei Tage später erscheint und bis dahin auch nicht telefonisch erreichbar ist.

Solche Fehler sollten Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag nicht passieren. Beherzigen Sie deshalb als Unternehmer und auch als Angestellter einfach Folgendes:

  • Reden Sie vor Ihren Kunden nicht schlecht über Ihre Mitarbeitenden oder andere Kunden.
  • Halten Sie Versprechen, die Sie Ihren Kunden geben.
  • Achten Sie auf eine gute Kommunikation. Dies gilt vor allem bei der Terminvereinbarung oder auch wenn Sie Kunden in Ihrem Geschäft bedienen.
  • Verhalten Sie sich professionell Ihren Kunden gegenüber. Erzählen Sie Ihren Kunden nicht gleich Ihre gesamte Lebensgeschichte. Das kommt oftmals nicht besonders an.
  • Wenn Sie ein Geschäft betreiben, in das Kunden kommen, müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Kunden Dinge, die sie verkaufen auch anfassen. Das gehört dazu.
  • Wenn Sie viel Geld für Werbung ausgeben wollen, überlegen Sie sich zuerst, ob das wirklich notwendig ist. Vielleicht reicht es schon Ihr Auftreten und Ihre Kommunikation zu ändern und Ihren Service zu verbessern?!

Sicherlich erleben Sie es in Ihrem Alltag auch immer wieder, dass Sie sich von Mitmenschen falsch behandelt fühlen oder Ihnen der Service eines Unternehmens nicht ausreicht. Überlegen Sie, woran das konkret liegen könnte und machen Sie es in Ihrem Unternehmen besser!

Typografie und Webdesign – Lesbarkeit am Bildschirm

6. April 2011

Überaus wichtig für die Lesbarkeit eines Textes sind Schriftgröße, Zeilenlänge und Zeilenabstand.  Texte am Bildschirm sollten außerdem nicht zu lang sein, da sie meist nur überflogen und nicht komplett gelesen werden.

Schriften, die vom „normalen“ Schriftbild abweichen, wie z.B. kursive, schmalfette und halbfette Schriften erschweren die Lesbarkeit von Texten. Dadurch wird der Inhalt eines Textes langsamer aufgenommen.

Bei Texten am Bildschirm sollten Sie zwischen längeren (informativen) Texten und Überschriften unterscheiden.

Da Überschriften kürzer sind und damit schneller aufgenommen werden, können Sie hier (schwer lesbare) Schmuckschriften verwenden. Bei längeren Texten sollten Sie auf Schmuckschriften auf jeden Fall verzichten.

Beachten Sie bei der Gestaltung am Bildschirm unbedingt folgende Punkte:

  • Die Schriftgröße am Monitor sollte nicht unter 12 pt liegen.
  • Typografie am Bildschirm sollte kräftiger gestaltet sein, als Typografie für Printmedien. Die meisten unter Windows vorhandenen Schriften sind ohnehin bereits für die Verwendung am Bildschirm optimiert.
  • Verwenden Sie bei geringer Schriftgröße am Bildschirm keine Schrift mit Serifen. Diese Schriften werden schnell unlesbar.
  • Zeilen sollten nicht länger als 40 bis 60 Buchstaben sein.
  • Um die Lesbarkeit zu erhöhen, sollten Sie einen Schrifttyp mit einzelnen Buchstaben wählen, die nicht verwechselt werden können.
  • Verwenden Sie linksbündigen Flattersatz, der ist am leichtesten lesbar. Wählen Sie keinesfalls Blocksatz.
  • Da Kursivschrift am Bildschirm schlecht erkennbar ist, sollten Sie diese nach Möglichkeit sehr sparsam einsetzen.
  • Text, der ausschließlich mit Versalien (Großbuchstaben) geschrieben wird, ist um ein Vielfaches schlechter lesbar als Text aus Groß- und Kleinbuchstaben.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit weißen Text auf schwarzem Hintergrund, da dieser sehr schlecht lesbar ist.
  • Achten Sie bei der Schriftfarbe darauf, dass sie sich gut von der Hintergrundfarbe abhebt und der Text damit gut lesbar ist.

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