Archiv für Februar 2011

Zitat von William Bernbach – Seien Sie anders

23. Februar 2011

“In advertising, not to be different is virtual suicide.”/ William Bernbach, advertising creative director

“In der Werbung nicht anders zu sein ist gewissermaßen Selbstmord.”/ William Bernbach, advertising creative director

Werbung für Autos ist zum Beispiel häufig kaum unterscheidbar. In Werbespots werden silberne Fahrzeuge dargestellt – um welche Marke es sich dabei handelt ist jedoch nicht ausschlaggebend.

Auch in der Anzeigenrubrik von Tageszeitungen wird immer wieder sichtbar, wie wichtig es für eine Firma ist, aus der Masse herauszustechen.

Stellen Sie also sicher, dass Sie sich nicht der breiten Masse anpassen, wenn Sie Werbung machen. Heben Sie sich ganz einfach mit Ihrer Werbeanzeige ab, indem Sie z.B. eine ausgefallene Farbe oder ein ausgefallenes Format verwenden.

Typografie – Wie Sie die Lesbarkeit Ihrer Drucksachen verbessern

9. Februar 2011

Wenn Sie selbst Flyer, Broschüren oder ähnliches gestalten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihre Texte gut lesbar sind. Ansonsten kann es sein, dass Sie Texte verfassen, die nicht gelesen werden. Die Lesbarkeit eines Textes wird an der Zeit, die erforderlich ist, einen Text ohne Ermüdungserscheinungen zu erfassen, gemessen.

Beachten Sie die folgenden Hinweise bei der Auswahl Ihrer Schrift und stellen Sie damit sicher, dass Ihre Texte auch Beachtung finden.

Sehr wichtig ist die Textgröße. Texte sollten nicht zu klein, aber auch nicht zu groß geschrieben werden. Eine Schriftgröße von 6 pt ist für die meisten Menschen nur noch mit Mühe zu lesen. Aber auch Text mit einer Größe von 10 pt kann für Menschen, deren Sehfähigkeit eingeschränkt ist, schwer lesbar sein. Wählen Sie jedoch eine Größe von 48 pt, kann dies auch wieder die Lesbarkeit einschränken, da dadurch nur ein paar wenige Worte in eine Zeile passen.

Auch Zeilenlänge und Zeilenabstand sind relevant, wenn es um die Lesbarkeit geht. Die Zeilen sollten nicht zu lang sein. Hier gilt aber auch wieder, eine zu kurze Zeilenlänge ist ebenfalls schlecht lesbar. Dasselbe gilt für den Zeilenabstand. Ein zu großer Zeilenabstand reißt den Text auseinander. Ein zu geringer Zeilenabstand dagegen quetscht den Text zu sehr aufeinander.

Denken Sie auch daran, dass wir bestimmte Schriftbilder gewohnt sind. Das heißt, dass wir Texte in bestimmten Schriftbildern schneller und einfacher lesen können. Kurze Textstücke (z.B. Überschriften) können natürlich in ungewöhnlichen Schriftbildern geschrieben sein.

Ebenfalls beachten sollten Sie auch das Material, auf dem gedruckt wird, sowie die Hintergrundfarbe. Farben können auf verschiedenen Papieren unterschiedlich wirken. Eine Schriftfarbe, die am Bildschirm auf dem farbigen Hintergrund gut aussieht, kann auf dem gedruckten Flyer schlecht lesbar sein. Weiße Schrift auf hellgrünem Hintergrund ist z.B. auf bestimmten Recyclingpapieren nur schwer lesbar.

Am einfachsten lesbar ist linksbündiger Flattersatz. Da dies nicht immer gut aussieht, wird stattdessen oftmals Blocksatz gewählt. Zentrierte Texte sind schwer lesbar, ebenso rechtsbündig gesetzter Text.

CMYK und RGB: Farben für den Druck und Bildschirmfarben

2. Februar 2011

Es gibt viele verschiedene Farbordnungssysteme mit unterschiedlichen Ordnungskriterien. Die gebräuchlichsten Farbmischsysteme sind das RGB- und das CMYK-System. Die Farben die auf dem Bildschirm angezeigt werden basieren auf der Farbtabelle RGB. Beim Druck wird mit CMYK-Werten gearbeitet.

RGB

Die Bezeichnung RGB ist abgeleitet von Red, Green, Blue – Rot, Grün, Blau. Das RGB-Farbmodell ist ein additives Farbmodell, das von Computer- und Fernseh-Monitoren, Digitalkameras und Scannern verwendet wird. RGB-Farbräume sind z.B sRGB (standardRGB), CIE RGB und PAL/SECAM.

CMYK

Die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung sind Cyan, Magenta und Yellow (Gelb). Zur Kontrastunterstützung wird im Mehrfarbendruck noch zusätzlich Black (Schwarz) verwendet. Je nachdem auf welcher Art von Papier unter welchen Druckbedingungen gedruckt wird, kann es zu verschiedenen Druckergebnissen kommen.

Umwandlung von RGB- in CMYK-Modus

Fotos, die Sie ins Internet stellen wollen sollten also im RGB-Modus abgespeichert werden. Fotos, die Sie in einem Flyer verwenden, den Sie dann in einer Druckerei drucken lassen, sollten Sie immer im CMYK-Modus abspeichern. Beachten Sie, dass es bei der Umwandlung von RGB- in CMYK-Modus zu leichten Farbverschiebungen kommen kann.

Mit Adobe Photoshop ist die Umwandlung eines Fotos vom RGB- in den CMYK-Modus (oder umgekehrt) sehr einfach: Öffnen Sie die Datei in Photoshop. Klicken Sie dann auf Bearbeiten > Modus > CMYK (bzw. RGB). Abspeichern nicht vergessen.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.