Archiv für Januar 2010

Kommunikation in der Werbung gleicht der zwischenmenschlichen Kommunikation

26. Januar 2010

Warum kommunizieren wir? Ganze einfach: um uns mit unserem sozialen Umfeld auszutauschen.
Der Kommunikationsprozess funktioniert kurz erklärt so: Ein Sender will eine Botschaft senden. Dazu verschlüsselt er die Botschaft, was als Enkodieren bezeichnet wird. Die Botschaft wird dann über einen Kanal zum Empfänger gesendet. Der Empfänger muss dann die Botschaft entschlüsseln, was auch Dekodieren genannt wird.
Die Bedeutung einer Botschaft entsteht dabei erst beim Empfänger, nach dem die Dekodierung erfolgt ist. Meist meinen wir, die Bedeutung einer Botschaft zu kennen. Jedoch liegen wir oft falsch, was eine Misinterpretation der Botschaft des Senders zur Folge hat.
Das KommunikationsmodellBeim Dekodieren bzw. Deuten der Botschaft kommt es vor allem auf die verwendeten Codes an. Ohne die können wir eine Botschaft nicht sinnvoll entschlüsseln. Codes können sowohl verbal (sprachlich) als auch nonverbal (nichtsprachlich) sein. Dabei sind die nichtsprachlichen Codes meist wichtiger zur Entschlüsselung. Verbaler Code sind z.B. Gesprochenes und Geräusche. Bei nonverbalen Codes sprechen wir hauptsächlich von Körpersprache, also Auftreten und Erscheinungsbild, Gesichtsausdrücke, Gesten, Körperhaltung, Augen, Bewegungen des Kopfes, Körperstellung, Körperkontakt und  Abstände, aber auch die Tonalität und Stimmlage. Diese Signale sind eher unterschwellig, aber essenziell wichtig zur Dekodierung.

Laut Jung und von Matt* funktioniert Kommunikation in der Werbung sehr ähnlich: für die Übermittlung von Botschaften an Kunden werden verschiedene Codes, also Bilder, Texte oder Geräusche eingesetzt.
Das bedeutet, dass es in der Werbung ebenso auf die richtige Entschlüsselung der Botschaft ankommt, wie in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Viele Werbemittel enthalten z.B. komplizierte Produktbeschreibungen, die Kunden oftmals nicht verstehen. Es muss also sichergestellt werden, dass die Botschaft die gesendet werden soll, auch so beim Empfänger ankommt.

* Jung, H. und von Matt, J.-R.: Momentum. Die Kraft, die Werbung heute braucht, 2004, Lardon Verlag. 38,- €

Soziale Netzwerke für kleine Unternehmen und Organisationen

19. Januar 2010

Täglich tauschen wir viele Informationen in soziale Netzwerke wie Xing, Facebook, MySpace, Twitter oder Youtube aus. Warum also nicht diese sogenannten Online-Communities auch als Marketing-Instrument nutzen? Millionen von Menschen treffen sich in sozialen Netzwerken, um Informationen mitzuteilen oder Videos und Fotos für andere verfügbar zu machen. Unternehmen und Vereine können ebenfalls ihre aktuellen Meldungen und Informationen in diesen Online-Communities verfügbar machen.

Effektive Werbung durch Marketing-Mix

Der effektivste Weg um Kunden zu gewinnen ist eine Mischung aus Online-und Offline-Medien – das verbindet reales Leben mit virtuellem Leben im Internet. Diese Kombination könnte Ihr Erfolg werden!
Ein sehr positiver Aspekt ist, dass Firmen und Vereine über diese Internet-Communities mehr personalisierte Werbung durch sog. Cluster (Ermittlung von Grupppen) erstellen können. In den verschiedenen sozialen Netzwerken könnten das Aufteilung in Alter, Geschlecht, Region oder Interessen wie Hobbys, Arbeit usw. Daher sollten soziale Netzwerke genutzt werden, um Nischenprodukte mit sehr spezifischen und individuellen Zielmärkten fördern. Es ist nicht einfach, mit diesem Ansatz alltägliche Produkte zu verkaufen. Die Ermittlung von Gruppen sollte ein leichtes Unterfangen sein, da viele Menschen alles über ihr Leben in ihr Profil in Online-Communities aufnehmen.

Effektives Online-Marketing

12. Januar 2010

Online- oder Internet-Marketing wird immer wichtiger – nicht nur für Online-Unternehmen, sondern auch für alle anderen Firmen.

Um effektives Online-Marketing zu betreiben sollten Sie Folgendes beachten:

  • Verbringen Sie viel Zeit im Internet und versuchen Sie so viel wie möglich über Online-Marketing zu lernen.
  • Diskutieren Sie mit in Internet-Foren und geben Sie Ihre Webseite an. Damit machen Sie Suchmaschinen auf Ihre Webseite aufmerksam.
  • Versuchen Sie herauszufinden, wie Ihre Kunden zu Ihnen finden – über Bekannte, Google-Suche, durch Zufall?
  • Legen Sie Ihre Zielgruppe fest und richten Sie Ihre Webseite, sowie Ihr komplettes Marketing danach aus.
  • Ihre Webseite sollte sich von Webseiten ihrer Wettbewerber unterscheiden. Langweilen Sie Ihre Kunden nicht mit Informationen, Fotos oder Produkten, die sie überall sonst zu sehen bekommen.
  • Ihre Webseite sollte nützliche Informationen für Ihre Kunden enthalten – über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen. Bieten Sie Ihren Kunden Tips oder Newsletter damit sie immer wieder auf Ihre Webseite zurück kommen.
  • Ihre Webseite sollte übersichtlich sein. Die Navigation sollte klar sein – verzichten Sie auf viele Ebenen.
  • Wenn Sie Produkte über Ihre Webseite vertreiben sollten Sie eine sichere Bestellseite haben.
  • Damit Ihre Webseite von Suchmaschinen gefunden wird, sollten sogenannte ‚Back Links’ – Links von anderen Webseiten auf Ihre Webseite – vorhanden sein.
  • Versuchen Sie herauszufinden, welche neuen Möglichkeiten es im Bereich Online-Marketing gibt und wie sie anzuwenden sind.
  • Halten Sie durch. Geben Sie nicht zu schnell auf. Es braucht Zeit, bis Sie Ergebnisse Ihres Online-Marketings sehen.

Newsletter – Informieren Sie Ihre Kunden/Mitglieder

5. Januar 2010

Wenn Sie Ihre Kunden bzw. Vereinsmitglieder auf dem Laufenden halten wollen, aber nicht viel Zeit und Geld investieren wollen, dann empfiehlt sich ein Newsletter. Dieser kann per Email an Interessierte verschickt oder von Ihrer Webseite heruntergeladen werden. In diesem Newsletter können Sie zusammenfassen, was in Ihrem Unternehmen/Verein über die letzten Wochen oder Monate passiert ist.

Einen sehr informativen Newsletter finden Sie z.B. bei dem gemeinnützigen Verein Hilfe zur Selbsthilfe Munyu/Kenia e.V. Der Verein veröffentlicht immer wieder – in unregelmäßigen Abständen – einen Newsletter mit Fotos, der an Interessierte und Mitglieder per Email verschickt wird und ebenfalls über die Webseite www.munyu.de/newsletter.html heruntergeladen werden kann.

Ihren Newsletter verfassen Sie am einfachsten mit einem Textverarbeitungsprogramm, wie z.B. Open Office oder Microsoft Office. Da Textdokumente nicht auf jedem Computer gleich dargestellt werden – da z.B. Schriften fehlen oder das Programm nicht installiert ist – empfiehlt es sich, das Dokument in ein PDF-Dokument umzuwandeln. Um ein PDF zu erstellen empfiehlt sich kostenlose Software. Eine Auswahl finden Sie z.B. hier bei chip.de.

Denken Sie daran, Ihr Firmen-/Vereinslogo in den Newsletter einzufügen – das erhöht den Wiedererkennungswert.

Wenn Sie Ihren Newsletter per Email an mehrere Empfänger gleichzeitig versenden, achten Sie darauf, die Empfänger als Bcc zu setzen. Damit machen Sie die Adressen für die verschiedenen Empfänger unsichtbar. Ihre eigene Emailadresse können Sie als Cc setzen.

Natürlich gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, einen Newsletter zu erstellen und zu versenden. Wenn Sie für Ihre Webseite ein Content Management System (CMS) verwenden, können Sie Ihren Newsletter zum Beispiel direkt über das CMS erstellen und versenden.


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