Archiv für Oktober 2009

Problematik des Guerilla Marketing

27. Oktober 2009

Viele Museen greifen immer wieder auf Guerilla Marketing zurück. Eine sehr beliebte Methode ist es, Graffiti auf den Gehweg zu sprühen. Das ist relativ wenig Aufwand und preiswert. Meist wird jedoch Farbe verwendet, die lange Zeit hält. Graffiti auf Gehweg - 'Wilhelm Busch im Edwin Scharff Museum'

So auch z.B. in Neu-Ulm, wo das Edwin Scharff Museum 2008 eine Wilhelm-Busch-Ausstellung hatte. Die Graffitis auf dem Gehweg am Bahnhof Neu-Ulm sind jedoch immer noch zu sehen. Enttäuschung wird sich breit machen bei denen, die die Ausstellung gerne gesehen hätten, dann aber feststellen müssen Sie sind zu spät. Einheimische, die seit über einem Jahr an den Graffiti vorbei gehen, werden die Nase rümpfen, den Kopf schütteln und sich über das Museum wundern.

Graffiti am Bahnhof Neu-Ulm

Achten Sie also bei Ihren Guerrilla Marketing-Aktionen darauf, dass Ihre Werbung nicht ‚zu nachhaltig’, dafür aber aktuell ist.

Wirtschaftlichkeit – Zitat von John Ruskin

13. Oktober 2009

„Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen.“

John Ruskin (1819-1900), englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph

“There is hardly anything in the world that someone cannot make a little worse and sell a little cheaper, and the people who consider price alone are that person’s lawful prey.
It is unwise to pay too much, but it is also unwise to pay too little.
When you pay too much, you lose a little money, that is all.
When you pay too little, you sometimes lose everything because the thing you bought is incapable of doing the thing you bought it to do.
The common law of business balance prohibits paying a little and getting a lot…
It can’t be done.
If you deal with the lowest bidder it is well to add something for the risk you run.
And if you do that you will have enough to pay for something better.”

John Ruskin (1819-1900), English author, artist, art historian and social thinker.

Anzeigen schalten

6. Oktober 2009

Sind Sie sich sicher, dass es unbedingt eine Anzeige sein muss? Vielleicht finden Sie eine kostengünstigere Alternative Ihre Zielgruppe auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen?
In Tageszeitungen finden sich meist nicht viele Anzeigen (d.h. wenig Konkurrenz für Sie), da Anzeigen hier sehr teuer sind. Inserieren in Anzeigenblättern ist dagegen etwas günstiger, jedoch haben Sie hier weitaus mehr Werbe-Konkurrenz und damit fällt Ihr Anzeigenmotiv weniger auf. Zudem ist es fraglich, ob Sie mit einer Anzeige in einer Tageszeitung oder einem Anzeigenblatt ihre Zielgruppe erreichen. Nur wenn Sie sich ganz sicher sind, dass die Leserschaft genau Ihrer Zielgruppe entspricht, sollten Sie hier eine Anzeige schalten.
Eine günstigere Alternative zu Anzeigen in Tageszeitungen oder Anzeigenblättern sind Anzeigen in Gemeinde- und Amtsblättern. Die haben auch den Vorteil, dass sie gelesen werden, da hier wichtige Informationen für alle Bürger der Stadt verbreitet werden.
Wenn Sie Ihre Produkte/Dienstleistungen für eine ganz bestimmte Zielgruppe anbieten, empfehlen sich Anzeigen in einschlägigen Fachzeitschriften. Dabei sollten Sie Ihre Produkte/Dienstleistungen allerdings bundesweit anbieten, da Fachzeitschriften keine Regional-/Lokalausgaben haben.
Anzeigen in Publikumszeitschriften haben meist sehr hohe Auflagen. Damit sind die Preise für Anzeigen auch enorm hoch. Sie erreichen damit allerdings auch eine sehr hohe Anzahl von Lesern. Ob diese Leser jedoch gleichzeitig Ihre Zielgruppe sind, ist fraglich.

Andere Zeitschriften die jedoch durchaus für Ihre Anzeigenkampagne in Frage kommen, sind Stadtmagazine, sowie Schüler- und Studentenzeitungen. Da die Auflagen sehr klein sind, sind Anzeigen günstig. Wenn die Leser der Zeitschrift Ihrer Zielgruppe entsprechen, sollten Sie die Chance nutzen und hier Ihre Anzeigen schalten.

Anzeigenstrategie

Damit Sie Erfolg mit Ihrer Anzeige haben, sollten Sie sie mehrmals in einem zeitlich begrenzten Rahmen schalten – am besten sechsmal hintereinander. Nur mit Wiederholungen werden Ihre Kunden Sie bemerken.

Die Grösse Ihrer Anzeige ist nebensächlich. Schalten Sie statt einer grossen Anzeige lieber viele kleine, dann können Sie sie öfter wiederholen.

Lassen Sie Ihre Anzeige in schwarz-weiss gestalten, das spart Geld. Farbige Anzeigen sind natürlich irgendwie schöner, allerdings sind alle anderen Anzeigen auch in Farbe. Ihre Anzeige wird viel mehr herausstechen, wenn Sie sie in schwarz-weiss halten.


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